Cordyceps
CordycepsDer wildwachsende chinesische Raupenpilz – ein außergewöhnliches Naturprodukt

Cordyceps – schnelle Leistungssteigerung durch den Heilpilz

Heilpilze nehmen in der Naturheilkunde seit jeher einen wesentlichen Stellenwert ein. Hierzulande ist der Cordyceps nicht ganz so bekannt. Allerdings greift man in der TCM auch in hiesigen Gefilden verstärkt darauf zurück. So unscheinbar der so genannte Schlauchpilz aussieht, so vielfältig ist seine Wirkungsweise. So sind unter anderem Diabetiker und Menschen mit Herz-Kreislauf-Problemen sowie Patienten mit Nierenerkrankungen sehr gut beraten, den Cordyceps zu kaufen. Überdies sprechen auch die positiven Cordyceps Erfahrungen für sich, dass das Naturprodukt eine Bereicherung für das Liebes- bzw. Sexualleben zahlreicher Anwender ist. Der wildwachsende Chinesische Raupenpilz ist zwar sehr kostspielig in der Anschaffung. Jedoch haben sich am Markt etliche Produktvarianten etabliert, die zu einem moderaten Preis angeboten werden und ebenfalls durch die gewünschte Cordyceps Wirkung überzeugen.

Was ist der Cordyceps?

Der Chinesische Raupenpilz „Cordyceps sinensis“ ist ein Heilpilz. Er ist auch unter den Bezeichnungen Jartsa Gunbu und Dong Chong Xia Cao bekannt. Beim Cordyceps sinensis handelt es sich um ein außergewöhnliches Naturprodukt, das heute in vielfältigen Darreichungsformen offeriert wird. Schon seit hunderten von Jahren schätzt man die Wirkeffekte in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und bringt den Pilz daher gerne bei unterschiedlichsten Krankheiten zur Anwendung. Von der Stärkung des Immunsystems über Potenz- bis Libidosteigerungen bis hin zur Senkung des Cholesterinspiegels – die Einsatzmöglichkeiten sind überaus umfangreich und die Cordyceps Erfahrungen fast durchweg positiv. Von der bemerkenswerten Wirksamkeit ist nicht nur in alten Geschichtsbüchern die Rede, sondern sie ist in der Tat auch durch zahlreiche wissenschaftliche Studien untermauert.

Ein Schlauchpilz der besonderen Art

In der weiten Welt der Botanik gilt der Chinesische Raupenpilz – der Ophiocordyceps – als eine Art parasitärer Schlauchpilz. Man findet ihn in Gansu, Qinghai und Sichuan, aber auch in Tibet, Nepal und Indien. Meist ist er sehr schwer zu finden, und ebenso diffizil ist es, ihn zu bergen, da er sich in einer Höhe von etwa 3.000 bis 5.000 Metern am wohlsten fühlt.

Um einen nachhaltigen Artenerhalt zu gewährleisten, befällt der Pilz Thitarodes-Schmetterlingsraupen. Sie halten sich im Winter vorzugsweise in sandigen Böden auf, sodass der Pilz im Inneren ihres Körpers sehr gut wachsen und gedeihen kann. Sobald der Frühling kommt, dringt der Fruchtkörper des Pilzes „ans Tageslicht“. Er gelangt durch den mittlerweile abgestorbenen und leer gefressenen Raupenkörper an die Erdoberfläche. Je größer die Raupe war, desto größer und fester wird letztlich auch der Heilpilz.

Natürlicher Cordyceps ist schwer zu bekommen und könnte auch teuer sein. Die meisten Nahrungsergänzungen werden mit Cordyceps hergestellt, der in einem Labor gezüchtet wurde. Cordyceps wird im Allgemeinen bei Nierenproblemen und männlichen Geschlechtsproblemen verwendet. Er wird auch nach einer Nierentransplantation verwendet. Es ist auch für Leber-Probleme, die Verbesserung der sportlichen Leistung, und auch zahlreiche verschiedene andere Bedingungen verwendet, aber es gibt keine guten wissenschaftlichen Beweise, die diese Verwendungen stützen.

Wie wirkt der Cordyceps?

Neben dem Shiitake Pilz oder dem Champignon kennt man hierzulande zahlreiche Speisepilze. Sie werden aufgrund ihres guten Geschmacks geschätzt. Eine Heilwirkung weisen sie ebenfalls auf. Dem gegenüber steht wiederum der Maitake Pilz, der sogar als „Heilpilz des langen Lebens“ bekannt ist. [1] Der Reishi bzw. der Ling Zhi gilt in der Welt der Heilpilze als „Universalmittel“, und auch der Chaga ist ein immer beliebter werdendes Naturheilprodukt.

Insbesondere der Ophiocordyceps ist ein beeindruckendes Highlight in der Medizin. In der Tat ist die Wirkung mit Blick auf aktuelle Studien sehr bemerkenswert. So wurden laut dem Portal Pubmed.com alleine in diesem Jahr über 116 Forschungsergebnisse veröffentlicht, in denen die Wirksamkeit in Bezug auf unterschiedliche körperliche Leiden bzw. gesundheitliche Beeinträchtigungen nachgewiesen werden konnte. Insgesamt existieren rund 750 wissenschaftliche Studien, die sich mit dem Vitalpilz auseinandersetzen. Ein Großteil der Forschungsergebnisse stammt aus China, Korea und Japan. Also aus den Nationen, in denen der Pilz bereits seit langer Zeit zu den gefragten Naturheilmitteln gehört.

Die kostbaren Inhaltsstoffe

Der Schlauchpilz ist reich an Aminosäuren, also Eiweißbausteinen, die für zahlreiche Abläufe im menschlichen Körper unerlässlich sind. Sicherlich werden Aminosäuren auch vom Körper selbst hergestellt, jedoch geht es nicht ohne die Zuführung von Aminosäuren von außen. Eine wesentliche diesbezügliche Quelle ist der Cordyceps Sinensis. Polysaccharide sind ebenfalls elementare Bestandteile des Pilzes. Sie verbinden sich mit bestimmten Zellen im menschlichen Körper und sind dadurch in der Lage, essenzielle Funktionen in Gang zu bringen.

Exo-Biopolymere wiederum nehmen im Hinblick auf die Reduzierung des Cholesterinspiegels einen hohen Stellenwert ein. Auch sie sind in größeren Mengen in dem Naturprodukt enthalten. Weitere wertvolle Bestandteile des Vitalpilzes sind Chitin, Eisen und Ergoterin.

Kalzium ist ein lebenswichtiges Mineral, das für den Elektrolythaushalt von grundlegender Relevanz ist. In Verbindung mit Natrium ist das Element verantwortlich für den Transport von Kalium in die einzelnen Zellen. Nur so kann eine optimale Tätigkeit der Nervenimpulse gewährleistet werden. Natrium hat in Bezug auf die Regulation des Wasserhaushaltes im menschlichen Körper eine hohe Priorität. Ist kein Natrium vorhanden, ist es nicht möglich, eine adäquate Menge an Wasser zu speichern.

Triterpene bzw. langkettige Zuckerverbindungen sind wichtige Baustoffe des Körpers. Neben den Vitaminen A bzw. Retinol, Vitamin B1 bzw. Thiamin, B2 – Riboflavin – und Vitamin B3 bzw. Niacin sind auch die Vitamine B6, B7 und B12 im Cordyceps Sinensis enthalten. Letztere Vitamine sind auch als Pyridoxin, Biotin und Kobalamin bekannt. Ascorbinsäure bzw. das Vitamin C ist immens wichtig im Hinblick auf die Unterstützung und Stärkung der Funktionen des Immunsystems. Darüber hinaus ist es wichtig für die Knochen- und Knorpelbildung und die Festigkeit des Skelettes. Außerdem ist es essenziell, wenn es um die Stabilität der menschlichen Psyche bzw. des „Nervenkostüms“ geht. Nicht zuletzt sind das Vitamin E bzw. Tocopherol und Zink an der Enzymaktivität beteiligt. Zink wirkt sich überdies positiv auf die Zellteilung sowie auf die Aktivität der Immunzellen aus.

Ein kurzer Überblick der wesentlichen Inhaltsstoffe

  • Exo-Biopolymere

  • Chitin

  • Eisen

  • Aminosäuren

  • Ergoterin

  • Kalzium

  • Natrium

  • Kalium

  • Triterpene bzw. langkettige Zuckerverbindungen

  • Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, E und K

  • Zink

Aktuelle Studien belegen die Cordyceps Wirkung

In Anlehnung an jüngst publizierte Forschungen wird die Verwendung des Heilpilzes unter anderem bei Diabetes, bei Asthma sowie bei Nieren- und Atemwegerkrankungen empfohlen. Hier spricht der positive Einfluss des Pilzes auf die Nieren- und Lungenmeridiane, Expertenmeinungen zufolge, eine sehr entscheidende Rolle: Patienten mit Nierenversagen, die über zehn Monate hinweg jeden Tag rund drei bis fünf Gramm eingenommen hatten – hier ist das Körpergewicht des Anwenders eine zentrale Bemessungsgrundlage – profitierten von einer deutlichen Verbesserung der Nierenfunktion. Für Menschen, die unter gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Schädigungen der Leber leiden, kann es ebenfalls hilfreich sein, den Cordyceps zu kaufen. Eine höhere Cordyceps Dosierung ist diesbezüglich empfehlenswert.

Sicherlich ist immer eine gewisse Vorsicht angesagt, wenn es darum geht, Naturprodukte zur Bekämpfung von Krebserkrankungen hervorzuheben. Die Tatsachen sprechen jedoch auch hier für sich. So gibt es sage und schreibe 104 Studien, die den positiven Einfluss bei Krebserkrankungen erwähnen. Darüber hinaus ist sich die Wissenschaft einig, dass der Vitalpilz eine immunstärkende Wirkung hat.

Die „Wunderwaffe“ von Mutter Natur – Ophiocordyceps

Erwähnenswert ist insbesondere die regulierende Cordyceps Wirkung. So ist der Heilpilz – eine richtige Cordyceps Dosierung vorausgesetzt – sogar in der Lage, die Abwehrfunktionen zu stärken. Gleichzeitig reduziert der Ophiocordyceps die Aktivität des Immunsystems, wenn eine Autoimmunerkrankung vorliegt. Es ist generell nicht von der Hand zu weisen, dass der Pilz das allgemeine Wohlbefinden steigert und die Vitalität insgesamt verbessern kann. Wer häufig mit Müdigkeit, Mattigkeit oder Erschöpfungszuständen kämpft, darf den positiven Cordyceps Erfahrungen anderer Anwender durchaus Glauben schenken und die Cordyceps Wirkung „am eigenen Leibe“ testen. [2]

Darüber hinaus zeigte sich in wissenschaftlichen Studien, dass schon eine geringe Cordyceps Dosierung ausreichend sein kann, wenn es darum geht, die Impotenz zu verbessern oder die Libido zu steigern. Der Cordyceps sinensis vermag insgesamt die Gesundheit und Vitalität zu verbessern. Deshalb wird er häufig bei Mattigkeit und Erschöpfungszuständen und sogar bei Libidoverlust und Impotenz eingesetzt. Selbst Leistungssportler greifen gerne zum Ophiocordyceps, um ihr Leistungs- und Konzentrationsvermögen zu verbessern.

Welcher Cordyceps ist der Beste?

Ob als Pulver, in Kapselform oder als Extrakt bzw. Flüssigextrakt – wer Cordyceps kaufen möchte, hat unterschiedliche Möglichkeiten. So bietet die Marke ViNatura Vitalpilz-Produkte unter anderem als Extrakt an. Wer den Heilpilz in Kapselform kaufen möchte, profitiert – je nach Produkt – von einem hohen Anteil an Acerola- und Polysacchariden. Als Flüssigextrakt bzw. als Extrakt plus Pulver sowie als hochkonzentriertes Präparat in flüssiger Form ist es ebenfalls möglich, Cordyceps zu kaufen. Der Vorteil des Flüssigkeitsextrakts ist, dass er hochkonzentriert und sehr leicht zu schlucken sowie oft außerdem mit Zink, Vitamin C und Kalium angereichert ist. [3] Sehr beliebt sind Nahrungsergänzungsmittel überdies in Form von Kapseln, welche mit dem speziell angezüchteten Myzel des Pilzes gefüllt sind. Sie sind leicht einzunehmen, und auch die exakte Einnahmemenge ist leicht kontrollierbar. Selbst bei höherer Dosierung sind keine Cordyceps Nebenwirkungen zu erwarten.

Gegen welche Beschwerden hilft Cordyceps?

Cordyceps wird häufig verwendet zur Behandlung von:

  • Husten, chronische Bronchitis, Erkrankungen des Atemsystems, Nierenprobleme, nächtliches Wasserlassen, Probleme beim männlichen Geschlecht, Anämie, unregelmäßiger Herzschlag, hoher Cholesterinspiegel, Lebererkrankungen, Benommenheit, Schwäche, Ohrenverstopfung, unerwünschte Gewichtsreduktion und Opiumabhängigkeit.

Es wird auch für die Verbesserung des Immunsystems, die Steigerung der sportlichen Leistung, die Minimierung der Folgen des Alterns, die Werbung für ein längeres Leben sowie für die Verbesserung der Leberfunktion bei Menschen mit Hepatitis B verwendet.

Einige Menschen nutzen Cordyceps als Stimulans, als Tonikum sowie als „Adaptogen“, das zur Steigerung der Kraft, zur Verbesserung der Ausdauer und zur Verringerung von Müdigkeit eingesetzt wird.

Cordyceps kann die Immunität verbessern, indem er Zellen und bestimmte Chemikalien im Immunsystem des Körpers stimuliert. Er könnte auch Aktivität gegen Krebszellen haben und könnte die Tumorgröße verringern, speziell bei Lungen- oder Hautkrebs. [3]

Wie die aktuellen Erfahrungen zeigen, kann das Präparat in seinen unterschiedlichen Darreichungsformen bei den folgenden Erkrankungen bzw. Beschwerden eingesetzt werden – ohne, dass mit Nebenwirkungen zu rechnen ist:

Bei Diabetes

Cordyceps wird in China schon seit langem als traditionelles Mittel zur Behandlung von Diabetikern eingesetzt.

Die Wirkung bei Diabetes ist bemerkenswert. So können viele Symptome, die mit einer Diabetes einhergehen, gemildert werden. Es ist möglich, einem Gewichtsverlust entgegenzuwirken und es kann das üblicherweise mit einer Diabetes einhergehende gesteigerte Durstempfinden verringert werden. Die geringeren Nüchternblutzuckerwerte sind ebenfalls etwas, die mit dem Pilz kompensiert werden können. Mit der blutzuckersenkenden Wirkung geht auch ein niedrigerer Triglycerid- und Cholesterinspiegel einher. Die Bildung von Harnsäure, aber auch die Produktion von Kreatinin spielt hier eine wichtige Rolle.

Die Einnahme sollte möglichst kontinuierlich erfolgen. Weil es sich bei dem Pilz um ein Naturprodukt handelt, sollten Diabetes-Patienten eine gewisse Vorlaufzeit einkalkulieren, ehe sie mit einer ersten Wirkung rechnen können. Das bedeutet, dass pro Tag etwa 2 bis 3 Kapseln vor den Mahlzeiten eingenommen werden. Da die Kapselhülle etwa 20 Minuten benötigt, ehe sie sich im Magen-Darm-Trakt aufgelöst hat, ist es wichtig, die Cordyceps CS-4 Kapseln etwa eine halbe Stunde vor dem Essen einzunehmen.

Während es jedoch nur wenige qualitativ hochwertige Untersuchungen gibt, die diese Ergebnisse bei Menschen überprüfen, wurden zahlreiche Studien bei Haustieren durchgeführt, allerdings mit nicht eindeutigen Ergebnissen. [4]

Bei Libodoverlust und zur Potenzstärkung

Wird Cordyceps CS-4 in vitro verabreicht, kann die Produktion von Testosteron gesteigert werden. So ist es durch die Injektion einer Lösung von 3 mg / ml möglich, entsprechend positive Effekte zu erzielen. Überdies haben Forscher herausgefunden, dass Cordyceps CS-4 die Eizellenreifung forcieren und damit die Fruchtbarkeit verbessern kann. [5] Zugleich fanden die Wissenschaftler heraus, dass die Erfolgsrate bei künstlichen Befruchtungen erhöht werden kann. Das geschieht, indem die Eizellen bereits Wochen im Vorfeld der eigentlichen Behandlung durch das regelmäßige Verabreichen einer Cordyceps-Lösung angeregt und aktiviert werden. Das bedeutet, dass etwa 4 Wochen im Vorfeld der künstlichen Befruchtung jeweils einmal wöchentlich eine Injektion erfolgen sollte.

Bei Beeinträchtigungen der Nierentätigkeit sowie bei Nierenversagen

Die Auswirkungen diabetischer Nierenschäden können gelindert werden, wenn zusätzlich zur regulär erforderlichen Medikamentengabe bzw. im Rahmen einer Dialyse Cordyceps CS-4 zur Anwendung kommt. So empfiehlt sich die Einnahme von drei bis fünf Gramm Cordyceps pro Tag, um die Immunfunktion der Patienten zu unterstützen bzw. zu verbessern.

Bei Konzentrationsschwäche

Demenzpatienten sowie Schüler und Studierende, die unter Leistungseinbußen oder einer Konzentrationsschwäche leiden, sollten etwa 3 bis 5 Gramm täglich von dem Produkt einnehmen. Die Gedächtnisleistung und auch die Lernfähigkeit werden verbessert. Antioxidative Enzyme werden bei Demenzpatienten teils reaktiviert und tragen so ebenfalls zu einer verbesserten Gedächtnisleistung bei.

Athletische Leistungsfähigkeit

Bislang hat die Forschung zu den leistungssteigernden Effekten von Cordyceps gemischte Ergebnisse geliefert. Allerdings zeigte eine Studie der University of North Carolina at Church Hill aus dem Jahr 2016, dass die tägliche Nahrungsergänzung mit Cordyceps den optimalen Sauerstoffverbrauch (VO2 max) bei jungen Erwachsenen nach drei Wochen allmählich steigerte. [6] Was sich jedoch nicht änderte, war der Moment bis zur Ermüdung (TTE) oder das Stadium in der Übung, in dem das Einatmen zur Anstrengung wird (ventilatorische Schwelle).

Bei Erkrankungen der Leber

Wer Cordyceps kaufen möchte, wird mit Blick auf die Hemmung einer Leberfibrose innerhalb von etwa acht bis neun Wochen bedeutsame Erfolge erzielen können. Auch die Entwicklung einer Leberzirrhose kann durch die Einnahme von Cordyceps verlangsamt oder gar unterbunden werden. Eine adäquate Cordyceps Dosierung vorausgesetzt, kann das Präparat sogar in der Lage sein, die Lebersinusoide – damit sind die Zellen in den Kapillarräumen des Lebergewebes gemeint – zu schützen. Dank der Leber schützenden Cordyceps Wirkung ist es sogar möglich, die Symptome von Hepatitis B zu lindern. Die Dosierung sollte dabei drei Mal täglich erfolgen – mit jeweils 8 Cordyceps- CS-4 Kapseln.

Bei hohem Blutdruck

Es wird angenommen, dass Cordyceps sowohl starke entzündungshemmende als auch antioxidative Wirkungen hat, die beide helfen könnten, Bluthochdruck (Hypertonie) zu stoppen oder zu behandeln. Die meisten dieser Vorteile werden einer Substanz namens Cordycepin zugeschrieben, die in ihrer molekularen Beschaffenheit mit Adenosin vergleichbar ist. Wie Adenosin scheint Cordycepin in der Lage zu sein, die Blutgefäße zu entspannen, was sowohl die Blutzirkulation verbessert als auch den Blutdruck senkt.

Bei Krebs

Vorläufige Studien weisen darauf hin, dass Cordyceps einen Schutz gegen bestimmte Krebsarten bieten könnte.

Nach einer Studie, die 2008 im Journal of Microbiology and Biotechnology veröffentlicht wurde, hatte ein Cordyceps-Extrakt die Fähigkeit, Apoptose (Zelltod) in Brustkrebszellen in Untersuchungsröhrchen-Forschungsstudien auszulösen.

Ähnliche Ergebnisse wurden bei Dickdarmkrebszellen beobachtet. Die Cordycepine im Cordyceps-Pilz scheinen auch für Leukämiezellen schädlich zu sein.

Wie wird er eingenommen bzw. wie verwendet / dosiert man ihn?

Die Erfahrung hat gezeigt, dass gute Behandlungsergebnisse schon mit etwa 0,75 Gramm des Heilpilzes erzielt werden können. Wer eine schnellere Wirkung erzielen will, kann bedenkenlos auch bis zu drei Gramm des Präparates in Pulverform einnehmen. [7] Cordyceps Nebenwirkungen sind nicht zu erwarten, da es sich um ein Naturprodukt handelt. Sicherlich ist es dennoch ratsam, sich im Vorfeld ausführlich über die Cordyceps Nebenwirkungen zu informieren, da die körperliche Konstitution sowie auch das individuelle Empfinden eines jeden Anwenders unterschiedlich sind.

Verwender, die das Produkt in Kapselform einnehmen wollen, können bis zu 4 Kapseln täglich einnehmen. Mit Blick auf die bisherigen Erfahrungen ist auch die Verwendung des Heilpilzes als Auszug oder Extrakt möglich. Dieses kann wegen des unangenehmen Beigeschmacks in ein Getränk oder in das Müsli am Morgen etc. eingerührt werden.

In der EU ist Cordyceps im Allgemeinen in Form von Pillen, Tablettencomputern oder Pulver erhältlich. Getrocknete ganze Pilze können in der Regel online erworben werden, obwohl man nicht immer sicher sein kann, ob man C. simensis oder eine relevante Cordyceps-Art erhält.

Gesamter getrockneter Cordyceps wird oft zur Herstellung von Tinkturen und Essenzen verwendet, während pulverisierter Cordyceps direkt in gesunde Smoothies und Proteindrinks gemischt oder zu Tee aufgebrüht werden kann.

Die geeignete Dosierung von Cordyceps hängt von zahlreichen Faktoren ab, wie z. B. dem Alter der Person, ihrer Gesundheit und ihrem gesundheitlichen Zustand und zahlreichen anderen Problemen. Derzeit gibt es unzureichende klinische Informationen, um einen idealen Dosierungsbereich für Cordyceps herauszufinden. Beachten Sie, dass natürliche Produkte nicht immer notwendigerweise sicher sind und auch die Einnahme lebenswichtig sein kann. Stellen Sie sicher, dass Sie die entsprechenden Anweisungen auf den Produktetiketten befolgen und auch Ihren Apotheker oder Arzt oder verschiedene andere medizinische Spezialisten vor der Verwendung konsultieren.

Es gibt keine allgemeingültigen Standards für die geeignete Verwendung von Cordyceps oder Cordyceps Nahrungsergänzungen. Als Faustregel gilt: Verwenden Sie niemals mehr als die empfohlene Dosierung auf dem Produktetikett. Wenn Sie nach der Einnahme von Cordyceps ungewöhnliche Symptome entwickeln, hören Sie auf und informieren Sie Ihren Arzt. Achten Sie darauf, die Produktverpackung aufzubewahren, um sie dem Arzt zu zeigen.

Worauf Sie achten sollten

Halten Sie Ausschau nach Nahrungsergänzungen, die als „hefefrei“ gekennzeichnet sind. Diese sind viel weniger wahrscheinlich mit Schimmel und Schimmelpilzen infiziert, die typischerweise getrocknete Pilzprodukte befallen.

Wenn Sie eine Nahrungsergänzung mit Corodyceps kaufen, sollten Sie wissen, dass viele Präparate nicht aus C. simensis hergestellt werden. Einige werden aus verwandten Cordyceps-Arten, wie C. militaris, gewonnen oder mit Reishi-Pilzen in unterschiedlichen Verhältnissen gemischt.

Die National Facility for Complementary as well as Integrative Health berichtet ihrerseits, dass chinesische Naturprodukte gelegentlich mit Medikamenten, Schadstoffen oder Schwermetallen belastet sind. [8] Andere enthalten möglicherweise nicht einmal die angegebenen Wirkstoffe.

Wie macht man Cordyceps-Tee?

Cordyceps-Tee ist schnell gemacht, indem man den Pilz direkt in kleine Stücke schneidet, oder mit Cordyceps-Pulver. Mischen Sie einfach einen Esslöffel des Pulvers oder die in Scheiben geschnittenen Pilze direkt in 1 1/2 lauwarmes Wasser und lassen Sie es 10 Minuten lang hochziehen. In eine Tasse absieben und nach Belieben süßen.

Der Geschmack des Tees ist, nicht überraschend pilzartig. Um diesen etwas schmackhafter zu machen, kann der Tee mit frischen Ingwerstücken, etwas Honig oder einem Spritzer Zitrone ergänzt werden. Darüber hinaus können auch weitere Pilztees ausprobiert werden, wie jene mit Löwenhaar oder Reishi.

Mögliche Nebenwirkungen

Cordyceps gilt als risikofrei für den kurzfristigen Gebrauch. Einige Personen können leichte negative Effekte erfahren, die aus Magenschmerzen, Übelkeit, Darmlockerheit oder einem völlig trockenen Mund bestehen. [9] Die Anzeichen und Symptome verschwinden in der Regel, wenn die Behandlung abgesetzt wird.

Trotz seiner relativen Sicherheit ist die Wirkung des pflanzlichen Arzneimittels schlecht erforscht und kann bei bestimmten Kunden Probleme verursachen. Wenn Sie allergisch auf Schimmel und Mehltau oder Hefe sind, werden Sie wahrscheinlich allergisch auf Cordyceps reagieren.

Einzelpersonen mit Diabetes, die entsprechende Medikamente einnehmen, sollten Cordyceps nicht einnehmen, da der integrierte Gebrauch einen strengen Tropfen des Blutzuckers (Hypoglykämie) verursachen könnte.

Personen mit Blutungsproblemen oder Personen, die Antikoagulantien („Blutverdünner“) oder gerinnungshemmende Medikamente einnehmen, sollten ebenfalls die Finger von Cordyceps lassen. Die gleichzeitige Einnahme mit Cordyceps kann das Risiko eines Blutverlustes oder einfacher Blutergüsse erhöhen.

Dies gilt auch, wenn Sie sich einer Operation unterziehen müssen. Sie müssten die Einnahme von Cordyceps mindestens 2 Wochen vor der Operation beenden, um zu starke Blutungen zu vermeiden.

Die dauerhafte Sicherheit der Einnahme von Cordyceps ist wenig bekannt. Während die Nahrungsergänzung als sicher angesehen wird, gibt es weiterhin Probleme bezüglich der allgemeinen Sicherheit von importierten typischen chinesischen Medikamenten.

Aufgrund des Fehlens von Forschungsstudien sollten Cordyceps-Produkte jeglicher Art nicht bei Kindern, schwangeren Frauen oder stillenden Müttern verwendet werden.

Fazit: Warum ist der Cordyceps so gesund?

Die Cordyceps Erfahrungen sprechen für sich: Der Heilpilz ist ein Naturprodukt und bereits seit Jahrhunderten ein begehrtes Präparat, das verwendet wird, um unterschiedlichste Krankheiten und Gebrechen zu lindern bzw. zu heilen. Cordyceps Nebenwirkungen gibt es bis dato keine, sodass der Anwender auch in dieser Hinsicht von maximaler Sicherheit profitiert. [10] Nicht zuletzt lohnt sich auch der Blick über den Tellerrand und Heilpilze wie den Zunderschwamm, den Vitalpilz Hericium oder den Coriolus in Augenschein zu nehmen. Denn auch diese Pilzarten haben im Hinblick auf die Verbesserung des allgemeinen gesundheitlichen Befindens viel zu bieten.


Quellenverzeichnis

[1]: https://de.wikipedia.org/wiki/Pilze#Vergleich_mit_Pflanzen_und_Tieren

[2]: Deutsche Gesellschaft für Mykologie e.V.: Pilz des Jahres 2007 – Puppen-Kernkeule. https://www.dgfm-ev.de/presse-und-aktuelles/pilz-des-jahres/pilz-des-jahres-2007-puppen-kernkeule

[3]: https://www.hindawi.com/journals/ecam/2016/6134593/

[4]: https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0166342

[5]: Bizarro, et al.: Cordyceps militaris (L.) Link Fruiting Body Reduces the Growth of a Non-Small Cell Lung Cancer Cell Line by Increasing Cellular Levels of p53 and p21. Molecules.

[6]: https://www.tandfonline.com/doi/abs/10.1080/19390211.2016.1203386?journalCode=ijds20

[7]: Yu, Sung-Hsun et al. “Hypoglycemic Activity through a Novel Combination of Fruiting Body and Mycelia of Cordyceps Militaris in High-Fat Diet-Induced Type 2 Diabetes Mellitus Mice.” Journal of Diabetes Research 2015.

[8]: https://www.nccih.nih.gov/health/traditional-chinese-medicine-what-you-need-to-know

[9]: https://link.springer.com/article/10.1007/s13205-013-0121-9

[10]: Hsu, et al.: Effects of the immunomodulatory agent Cordyceps militaris on airway inflammation in a mouse asthma model. Pediatr Neonatol. 2008 Oct.

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Falls Sie weitere Fragen oder Anregungen zum Thema haben, können Sie mich gern kontaktieren.

  • Dr Jennifer Bülow

    Dr. med. Jennifer Bülow

    Fachärztin für Allgemeinmedizin

    Als studierte Ernährungsberaterin unterstützt Fr. Dr. med. Jennifer Bülow anderen Menschen täglich dabei, ihre Ernährung vitaler zu gestalten und einen gesünderen Lebensstil zu führen. Ihre Vision ist es, ihr großes Wissen um Nahrungsergänzungsmittel und natürliche Heilmittel mit anderen zu teilen und somit mehr Menschen zu neuen Körpergefühl zu verhelfen.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie aktuelle Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema.

Für was ist der Cordyceps gut?
Der Cordyceps ist reich an Aminosäuren, Polysacchariden und Triterpenen. Wissenschaftliche Studien belegen die regulierende Wirkung bei Nieren- und Atemwegserkrankungen. Außerdem wird der Cordyceps zur Potenz- und Lipidosteigerung sowie zur Verbesserung der Ausdauer verwendet.
Ist der Cordyceps gefährlich?
Cordyceps gilt zumindest für den kurzfristigen Gebrauch als sicher. Aussagen zur Sicherheit über einen längeren Einnahmezeitraum hinweg, sind aktuell nicht vorhanden. Bei einzelnen Personen kann es nach der Einnahme zu Übelkeit, Magenschmerzen und einem trockenen Mund kommen.
Was bedeutet Cordyceps CS4?
Einige Cordyceps Produkte werden nicht aus dem seltenen Cordyceps simensis hergestellt, sondern aus verwandten Cordyceps Arten. Die Bezeichnung CS4 bezieht sich dabei auf den reinen Pilzrohstoff, der aus dem Myzel gewonnen wird und einen besonders hohen Nährstoffgehalt. Sie ist ein Qualitätsmerkmal.