Astaxanthin
AstaxanthinSchutz vor freien Radikalen mit dem stärksten Antioxidans aus der Natur

Astaxanthin – Ist es wirklich das wirksamste Antioxidans der Welt?

Die Wenigsten wissen wahrscheinlich, wobei es sich bei Astaxanthin Kapseln überhaupt handelt. Das ist bedauerlich, denn dieses Nahrungsergänzungsmittel ist ein echter All-Rounder mit antioxidativen Eigenschaften. Das Mittel hilft sogar bei Augenproblemen und Entzündungen. Allerdings wird Astaxanthin von verschiedenen Herstellern angeboten. Daher stellt sich die Frage, ob diese Mittel alle gleich gut sind. Wer Astaxanthin kaufen möchte, der sollte daher erst einmal Vergleiche ziehen. Die Astaxanthin Erfahrungen, die wir hier zusammengetragen haben, können dabei helfen.

Was ist Astaxanthin?

Grundsätzlich muss bei Astaxanthin oder Bioastin zwischen natürlichen und industriell hergestellten Produkten unterschieden werden. Der natürliche Wirkstoff ist ein rötlicher Farbstoff, der in Grünalgen und Plankton enthalten ist. Einige Bakterien, Pilze und andere Pflanzen produzieren den Wirkstoff ebenfalls. Tiere, die diese Träger fressen, erlangen dadurch ihre rötliche Färbung. Entsprechend ist auch in Krebsen, Schalentieren und Lachsen ein natürlicher Anteil des Wirkstoffs enthalten.

Industriell hergestelltes Astaxanthin hingegen wird aus der Süßwasseralgenart Haematocuccus pluvialis gewonnen. Diese Algen kommen hauptsächlich auf Hawaii und in Israel vor. Gelegentlich wird der Wirkstoff dann genutzt, um Zuchtlachs seine intensive Rotfärbung zu geben. Allerdings ist der industriell hergestellte Wirkstoff häufig nicht für den menschlichen Verzehr zugelassen und damit mit Vorsicht zu geniessen.

Der Wirkstoff zählt chemisch gesehen zur Klasse der Carotinoide. Diese Farbstoffklasse absorbiert Licht eines speziellen Spektrums und erlangt dadurch eine gelblich bis rötliche Farbe. Die Carotinoide unterteilen sich in verschiedene Untergruppen. Eine Untergruppe, zu der auch Asthaxanthin zählt, sind die Xanthophylle, was so viel wie gelbes Blatt bedeutet.[1]

Wie wirkt Astaxanthin?

Astaxanthin ist ein Antioxidans. Diese Wirkung kann Zellen vor Schäden schützen. Astaxanthin könnte auch die Funktionsweise des Immunsystems verbessern. Es scheint Marker von oxidativem Stress zu reduzieren, obwohl es unklar ist, wie stark es ist und inwieweit dies zu gesundheitlichen Vorteilen führt. Es könnte möglicherweise die Oxidation von LDL und DNA-Schäden reduzieren, so dass es potenziell gut für die kardiovaskuläre Gesundheit und Anti-Aging ist, obwohl noch viel mehr Forschung notwendig ist. Es könnte auch den Lichtschutz und die allgemeine Hautgesundheit verbessern, aber auch hier ist noch viel mehr Forschung nötig.

Bekannt geworden ist der Wirkstoff durch seine antioxidativen Eigenschaften. Zwar kann es vom menschlichen Körper nicht in Vitamin A umgewandelt werden, wirkt aber trotzdem Zellschäden, die durch UV-Licht oder reaktive Sauerstoffteilchen ausgelöst werden, vor. Da dieser „oxidative Stress“ auch für die vorzeitige Zellalterung verantwortlich sein kann, hat der Wirkstoff ebenfalls eine Anti-Aging-Wirkung.

Einige Studien deuten sogar darauf hin, dass schwere Zellschäden, die zu Krebserkrankungen führen können, vermindert werden können. Der Wirkstoff verhindert die Freisetzung einiger Entzündungsbotenstoffe, so dass er auch zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen und Problemen mit dem Immunsystem eingesetzt werden kann. Präparate mit dem Wirkstoff Astaxanthin zeigen ähnliche Wirkung wie Cortison und Antiallergene, allerdings in abgeschwächter Form. Asthmatiker könnten von diesem Effekt profitieren.

Weitere positive Wirkungen werden dem Wirkstoff zugesprochen. So wirkt Astaxanthin auch gegen schädliche freie Radikale, ist zur Vorbeugung von UV-Schäden am Auge geeignet, erhöht die Widerstandskraft der Haut gegenüber UV-Licht, sorgt für eine schnellere Regeneration der Muskulatur nach Beanspruchung und des Gehirns nach Schlaganfällen und verbessert sogar die Spermien-Qualität.

Wie alle verwandten Carotinoide ist der Wirkstoff sehr schlecht wasserlöslich, so dass eine Aufnahme im Darm erschwert wird. Der Wirkstoff sollte daher immer in Verbindung mit einem Öl oder Fett eingenommen werden. Nach der Einnahme wird der Wirkstoff ebenso wie Fette und Cholesterin im Körper in mikroskopisch kleine Fetttröpfchen über das Blut transportiert.

In der Leber wird der Wirkstoff dann mittels verschiedener Leberenzyme verstoffwechselt. Die Abbauprodukte werden dann anschließend über die Galle und den Darm ausgeschieden.

Antioxidans

Wie Sie vielleicht wissen, sind Antioxidantien gut für Sie. Astaxanthin’s antioxidative Eigenschaften bieten die Hauptquelle der Gesundheit Ansprüche und Vorteile der Ergänzung, vor allem, wenn verwendet, um Krebs zu behandeln.[2]

Es wurde mit einer verbesserten Durchblutung und der Senkung des oxidativen Stresses bei Rauchern und übergewichtigen Menschen in Verbindung gebracht. Eine Vergleichsstudie von Astaxanthin und anderen Carotinoiden zeigte, dass es die höchste antioxidative Aktivität gegen freie Radikale aufweist.

Gegen welche Beschwerden hilft Astaxanthin?

Wer Astaxanthin kaufen möchte, der sollte wissen, dass Astaxanthin für zahlreiche Anwendungsgebiete geeignet ist.

Astaxanthin kann:

  • zur Entgiftung

  • als Sonnenschutz

  • bei Magenerkrankungen

  • bei Augenprobleme

  • bei Entzündungen

  • zur Leistungssteigerung

  • zum Anti-Aging

  • bei Arthrose

  • und bei Diabetes

unterstützend eingesetzt werden. Bei Astaxanthin handelt es sich um ein Naturprodukt, dass allerdings für keinen konkreten medizinischen Einsatz zugelassen ist.

Als Nahrungsergänzungsmittel wird es allerdings bei vielen Krankheiten unterstützend zur schulmedizinischen Behandlung eingesetzt. Bei schweren Krankheitsbildern und einer längerfristigen Einnahme sollte daher in jedem Fall der behandelnde Arzt konsultiert werden.

Für allgemeines Wohlbefinden

Astaxanthin Erfahrungen belegen, dass 4 mg des Wirkstoffes bereits ausreichen, um dass allgemeine Wohlbefinden und die Lebensqualität zu steigern. In dieser Dosierung sorgt der Wirkstoff für ein gestärktes Immunsystem, glatte Haut und kräftigen Haarwuchs.

Astaxanthin bei Hautproblemen

Der Wirkstoff verhält sich ähnlich dem natürlichen Collagen und sorgt so für eine glatte, schöne Haut. Eine Dosierung von 4 mg täglich reicht bei den meisten Hautproblemen aus. Wer Astaxanthin kaufen möchte, um damit Akne zu behandeln, der sollte allerdings Astaxanthin 12 mg verwenden.

Gegen Falten

Astaxanthin kann topisch angewendet werden, um gesunde Haut zu fördern. Eine Studie aus dem Jahr 2012[3] zeigte, dass die Kombination von topischen und oralen Dosen von Astaxanthin helfen kann, Falten zu glätten, Altersflecken zu verkleinern und die Hautfeuchtigkeit zu erhalten. Es gab positive Ergebnisse sowohl bei Männern als auch bei Frauen, aber es sind weitere Studien erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen.

UV-Strahlen erhöhen die Anzahl der freien Radikalen im Körper. Freie Radikale zerstören Hautzellen, so dass Falten entstehen können. Die Haut wirkt dann auch zunehmend fahl und trocken. Astaxanthin kann freie Radikale binden. Dadurch wird wiederum der Alterungsprozess der Hautzellen verlangsamt.

Als Sonnenschutz

Der Wirkstoff kann eingenommen werden, um die Haut von innen heraus resistenter gegen UV-Strahlen zu machen. Damit wird eine Vorbeugung gegen Sonnenbrand erreicht. Allerdings sollte auf einen äußerlichen Sonnenschutz durch Sonnencreme trotzdem nicht verzichtet werden, da der Wirkstoff keinesfalls einen Sonnenbrand oder Hautschädigungen ausschließen kann.

Zur Augenpflege

Der Wirkstoff kann für eine bessere Durchblutung des Sehnerves sorgen. Dadurch wird gegen den Grauen Star und den Grünen Star vorgebeugt. Bei einer Augenentzündung sorgt der Wirkstoff für eine Linderung bzw. den Rückgang der Entzündung.

Zur Entgiftung

Menschen, die bereits einmal eine Entgiftungs- oder Detoxkur gemacht haben, ist es keine Geheimnis, dass freie Radikale über die Leber abgegeben werden. Um die Leber zu entlasten und Schäden durch freie Radikale vorzubeugen, kann der Wirkstoff in höherer Dosierung eingenommen werden.[4]

Bei Magenproblemen

Oxidativer Stress löst häufig Beschwerden wie Aufstoßen, Erbrechen, Übelkeit oder Blähungen aus. Wer öfter unter Bauchschmerzen leidet, der hat wahrscheinlich Probleme mit freien Radikalen, die durch den Wirkstoff eingefangen werden.

Bei Diabetes

Bei Typ2-Diabetikern setzt der erhöhte Blutzuckerspiegel die insulinausschüttenden Zellen der Bauchspeicheldrüse unter oxidativen Stress. Wissenschaftler vermuten, dass dieser Stress zur Zellschädigung und zu Nierenfunktionsstörungen führt. Eine an Mäusen durchgeführte Studie zeigte, dass der Wirkstoff Astaxanthin die schädigenden Prozesse verminderte. Bei Diabetes wird eine Dosierung von zweimal täglich 4 mg des Wirkstoffes empfohlen.

Bei Herz-Kreislauf- Beschwerden und Bluthochdruck

Auf das Herz-Kreislauf-System wirkt sich Astaxanthin unterschiedliche aus. Je nach Dosierung wird eine Blutdrucksenkung erreicht, indem die Gefäße erweitert werden. Nachteilige Veränderungen am Herzen, die mit verschiedenen Erkrankungen und Bluthochdruck einhergehen, können durch den Wirkstoff verlangsamt werden, sodass eine Funktionseinschränkung des Herzens vermindert wird. Zudem werden weniger Ablagerungen in den Gefäßen gebildet sowie bereits bestehende Ablagerungen stabilisiert. Damit wird der Bildung von Blutgerinnseln, die sich ablösen und kleinere Gefäße verstopfen können, vorgebeugt. Das Risiko eines Schlaganfalls oder eines Herzinfarktes wird so gemindert. Zur Unterstützung des Herz-Kreislauf-Systems wird eine tägliche Dosis von 12 mg des Wirkstoffes empfohlen.

Forscher untersuchten die Behauptung, dass Astaxanthin die Gesundheit des Herzens fördern kann. Eine Studie aus dem Jahr 2006[5] untersuchte die Auswirkungen von Astaxanthin bei Ratten mit Hypertonie (Bluthochdruck), und die Ergebnisse deuteten darauf hin, dass es helfen könnte, den Elastinspiegel sowie die Dichte der Arterienwände zu erhöhen. Andere Behauptungen beinhalten die Vorstellung, dass Astaxanthin Herzkrankheiten vorbeugen und helfen kann, den Cholesterinspiegel zu senken, aber es gibt noch keine ausreichenden Beweise, um diese Anwendungen zu unterstützen.

Als Schutz für das Gehirn

Das Gehirn reagiert sehr empfindlich auf oxidativen Stress. Daher ist ein lokaler Schutz enorm wichtig. Gleichzeitig entstehen im Gehirn besonders viele freie Radikale, die von den körpereigenen Schutzsystemen weniger effektiv bekämpft werden. Nervenzellen im Gehirn können sich aber, wenn sie einmal beschädigt wurden, nur sehr schlecht regenerieren, falls überhaupt. Jahre andauernder oxidativer Stress kann im Gehirn daher zu einer langsamen Anhäufung von irreversiblen Gewebeschäden führen. Die Folge sind entzündliche und neurodegenerative Erkrankungen wie Parkinson oder Alzheimer. Bei regelmäßiger Einnahme von Astaxanthin Kapseln wird ein entsprechender Schutz gegen den oxidativen Stress und freie Radikale aufgebaut. Das Gehirn behält somit auch im hohen Alter länger seine Funktionstüchtigkeit.[6]

Bei Rheuma und Arthrose

Astaxanthin könnte ebenfalls eine Zukunft in der Therapie von Gelenkbehandlungen haben, einschließlich Erkrankungen wie rheumatische Gelenkentzündungen, von denen fast jeder fünfte Amerikaner betroffen ist, und auch Verletzung durch wiederholte Belastung. Dennoch sind die Ergebnisse bis jetzt gemischt gewesen.[7] Einige Studien zeigen, dass Astaxanthin in der Lage sein kann, Schwellungen und Beschwerden zu minimieren, die mit Gelenkentzündungen verbunden sind.

Zur Vorbeugung gegen die Erkrankungen Arthrose, Rheuma, Gelenkschmerzen und Alzheimer ist eine Dosierung von 4 mg Astaxanthin völlig ausreichend. Wer allerdings bereits akut unter den Erkrankungen leidet, der sollte die Dosierung auf zweimal täglich 4 mg heraufsetzen. Astaxanthin Erfahrungen belegen, dass Gelenkschmerzen bereits bei einer 6 mg Tagesdosis gelindert werden konnten. Bei starken Schmerzen kann die Dosierung auf bis zu 12 mg ratsam sein. Astaxanthin hochdosiert wird häufig als Ersatz für Schmerzmittel wie Ibuprofen oder Aspirin verwendet.

Zur Leistungssteigerung

Da der Wirkstoff für eine gewisse Leistungssteigerung und eine verbesserte Regeneration des Körpers nach sportlichen Aktivitäten sorgt, nehmen viele Leistungssportler höhere Dosen ein. Hier muss differenziert werden. Während ein Iron-Man-Teilnehmer und Leistungssportler Dosierungen von bis zu 50 mg des Wirkstoffs vor dem Training oder Wettkampf einnehmen, benötigt der normal ambitionierte Sportler solch hohe Dosen nicht. Astaxanthin Erfahrungen belegen, dass die optimale Dosierung in diesem Fall bei 12 mg liegt.

Wie Sie Astaxanthin aufnehmen können

Es gibt mehr als 700 bekannte Carotinoide, Astaxanthin ist unter den mächtigsten und auch vorteilhaftesten! Allerdings kann der menschliche Körper Astaxanthin nicht selbst herstellen. Um davon zu profitieren, müssen Sie also Nahrungsquellen von Astaxanthin oder eine Ergänzung in Ihren Ernährungsplan aufnehmen. Nun, Astaxanthin ist fast ausschließlich in Meeresalgen und Meeresfrüchten enthalten.

Algen sind die „erste“ Quelle von Astaxanthin, wenn Sie so wollen, da sie es wirklich produzieren können. Fische und auch verschiedene andere Wassertiere nehmen Astaxanthin auf, indem sie Algen mit ihrer Nahrung aufnehmen.

Die häufigsten Nahrungsquellen von Astaxanthin, denen Sie begegnen werden, sind:

  • Lachs

  • Garnele

  • Krebs

  • Hummer

  • Rotforelle

  • Krebs

Welche Meeresfrüchte enthalten also mit am meisten Astaxanthin? Nun, Lachs ist nur eine der führenden Quellen und enthält zwischen 0,4 und 3,8 mg Astaxanthin pro 3,5 Unzen. Und auch Sockeye-Lachs enthält mit 26-38 mg Astaxanthin pro kg (was 2,57 bis 3,76 mg pro 3,5 Unzen entspricht, die angeboten werden)[8] eines der meisten von allen verschiedenen Lachsarten. Shrimps liefern 1 bis 4 mg Astaxanthin pro 4 Unzen Angebot. Was den Rest der Liste betrifft, ist es schwierig, zweifelsfrei zu sagen, wie viel Astaxanthin jeweils enthalten ist.

Doch können Sie das Anliegen erkennen? Sie müssten sicherlich jeden Tag eine Portion von 3-4 Unzen (etwa eine handtellergroße Portion) Sockeye-Lachs essen, um eine sinnvolle Menge an Astaxanthin in Ihrem Ernährungsplan zu erhalten. Selbst für Liebhaber von Meeresfrüchten ist das ein wenig unpraktisch!

Darüber hinaus raten die USA Epa (EPA) sowie die U.S. FDA (Food and Drug Administration) Frauen, die schwanger sind, stillen oder schwanger werden könnten, nicht mehr als 2 bis 3 Portionen Fisch und Schalentiere pro Woche zu verzehren, um die Quecksilberbelastung zu verringern und gleichzeitig die Gesundheitsvorteile des Fischverzehrs zu optimieren.[9]

Doch keine Sorge, es gibt eine praktischere Methode, um jeden Tag ein wenig Astaxanthin in Ihre Ernährung einzubauen.

Worauf Sie bei einem Astaxanthin-Ergänzungsmittel achten sollten

Wir haben bereits festgestellt, dass es eher unrealistisch ist, eine sinnvolle Menge an Astaxanthin allein über die Nahrung zu erhalten. Daher sind Astaxanthin-Ergänzungsmittel eine gute Alternative!

Die Haut z. B. kann von jeder Art von Hautpflegeprodukt nur eine bestimmte Menge aufnehmen und es dringt nicht unbedingt in die tieferen Schichten vor. Als Antioxidans hat sich Astaxanthin derzeit als am wirksamsten erwiesen, wenn es konsumiert wird, im Gegensatz zur topischen Anwendung.

Mehrere Astaxanthin-Produkte werden aus der Meeresalge Haematococcus pluvialis gewonnen, einer Spezies, von der bekannt ist, dass sie hohe Mengen an Astaxanthin erzeugt. Neben Nahrungsergänzungsmitteln ist das herausgezogene Pigment für die Verwendung als ästhetischer Farbstoff oder als Komponente in Fischfutter zur Verbesserung der Entzündung von Zuchtfischen akzeptiert. Bei der Verwendung in Nahrungsergänzungsmitteln wird das Astaxanthin in einem Trägeröl aufbewahrt.[10] Einige Astaxanthin-Ergänzungen werden synthetisch im Labor hergestellt. Während einige Hersteller behaupten, dass das Algen-abgeleitete Astaxanthin überlegen ist, hat nichts in der Forschungsstudie gezeigt, dass dieses besser ist als das andere.

Wie wird Astaxanthin eingenommen bzw. wie verwendet / dosiert man es?

Generell wird eine 4 bis 12 mg hohe Dosis pro Tag empfohlen, um eine optimale Wirkung zu erzielen. Der Wirkstoff sollte über einen längeren Zeitraum von mindestens 2 Monaten eingenommen werden, da erst dann eine signifikante Wirkung spürbar wird. Eine optimale Dosierungsanleitung wurde bisher von den Wissenschaftlern noch nicht öffentlich gemacht. Astaxanthin Erfahrungen haben aber gezeigt, dass durchaus Dosierungen von 20 bis 50 mg ohne Probleme möglich sind.

In klinischen Tests wurden bisherAstaxanthin-Dosierungen verwendet, die von 1 mg pro Tag bis zu 40 mg pro Tag variieren. Doch die Mehrheit der Studien haben die Verwendung einer Dosis von Astaxanthin zwischen 6 mg pro Tag sowie 12 mg täglich empfohlen. Und eine Studie, die speziell zur Überprüfung der Sicherheit von Astaxanthin durchgeführt wurde, kam zu dem Ergebnis, dass "6 mg Astaxanthin pro Tag aus einem Algenextrakt von Haematococcus pluvialis (einer Algenart) von gesunden und ausgeglichenen Erwachsenen sicher eingenommen werden können."[11]

Da es sich bei dem Wirkstoff um ein fettlösliches Carotinoid handelt, sollte die Einnahme zusammen mit einer Mahlzeit erfolgen, um den Stoffwechsel anzuregen. Astaxanthin Kapseln können allerdings auch unabhängig von einer Mahlzeit eingenommen werden, da sich der Wirkstoff in der Regel zusammen mit einem hochwertigen Öl in der luftdicht-verschlossenen Kapsel befindet. Eine zusätzliche Fettzufuhr ist in diesen Fällen nicht notwendig.

Verschiedene Darreichungsformen und Präparate

Auf dem Markt gibt es viele unterschiedliche Präparate des Nahrungsergänzungsmittels. Alle hochwertigen Produkte sollten ausschließlich den natürlichen und keinen synthetischen Wirkstoff enthalten. Darauf sollte der Konsument besonderen Wert legen. Zudem sollte möglichst ein Präparat gewählt werden, dass aus Grünalgen gewonnen wurde. Einige Präparate enthalten aus Krebstieren gewonnene Wirkstoffe, was für Allergiker problematisch werden könnte.[12]

Grundsätzlich sind die Nahrungsergänzungsmittel für Menschen mit Glutenunverträglichkeit geeignet und enthalten zudem auch keine Laktose. Leider gibt es für die Produkte jedoch keine EU-Bio-Zertifizierung, da die zur Herstellung benötigten Grünalgen nur auf Hawaii und in Israel vorkommen. Daher sind die Nahrungsergänzungen auch nicht als Bio-Variante erhältlich.

Die beliebteste Darreichungsform stellen Gel-Kapseln dar. In diesen Kapseln ist der Wirkstoff in Distel- oder Olivenöl gelöst, was sowohl die Aufnahme im Körper erleichtert als auch für eine längere Haltbarkeit sorgt. Die Kapseln sind einfach zu dosieren und leicht zu schlucken. Angeboten werden meist Astaxanthin 12 mg oder 4 mg Kapseln.

Der Wirkstoff ist allerdings auch in Tablettenform erhältlich. Die Tabletten sind meist recht klein gehalten, so dass sie sich leicht schlucken lassen. Da der Wirkstoff in diesem Fall nicht in gelöster Form vorliegt, zerfällt er bei Berührung mit der Luft recht schnell. Die Tablette verfärbt sich dann. Zudem müssen die Tabletten mit einer fetthaltigen Mahlzeit eingenommen werden, um die Aufnahme im Körper zu gewährleisten.

Eine eher seltene Darreichungsform ist die Pulverform, da diese schnell oxidiert. Allerdings haben Pulver den Vorteil, dass sie ganz individuell dosiert werden können. Das Pulver kann in Öl aufgelöst werden und dann als Zutat in Smoothies oder Salatdressing eingesetzt werden. Allerdings sollte bei der Dosierung die Packungsbeilage beachtet werden, um die korrekte Grammzahl für die Pulvermenge zu ermitteln.[13]

Darreichungsformen im Überblick

  • Kapseln

  • Tabletten

  • Pulver

Was sollte bei der Einnahme von Astaxanthin beachtet werden?

Studien haben gezeigt, dass der Wirkstoff einen Effekt bei den Leberenzymen auslöst. Nach der Einnahme steigt der sogenannte Cytochrom P450-Enzym-Wert, welcher unter anderem für den Abbau von Arzneimitteln verantwortlich ist, an. In der Folge können solche Arzneimittel nach der Einnahme von Astaxanthin schneller zerlegt werden. Damit würde die Wirkung der Arzneimittel beeinträchtigt. Wer also Medikamente einnehmen muss, sollte die Einnahme von Astaxanthin Kapseln zunächst mit seinem behandelnden Arzt absprechen. Ebenfalls nur unter ärztlicher Kontrolle sollte eine Einnahme des Wirkstoffes bei Kindern, Jugendlichen, Schwangeren und Stillenden erfolgen, da bisher noch keine Studien vorliegen.

Wenn man Astaxanthin kaufen möchte, was sollte man beachten?

Präparate, die den Wirkstoff enthalten, unterliegen keinen arzneimittelrechtlichen Bestimmungen. Sie können daher als Nahrungsergänzungsmittel frei verkauft werden. Konsumenten sollten daher darauf achten, ein hochwertiges Produkt zu wählen, in dem ausschließlich natürliches Astaxanthin enthalten ist. Möglichst sollte die Herkunft des Wirkstoffes klar ersichtlich sein, um eventuelle Allergien auszuschließen.[14]

Nebenwirkungen von Astaxanthin

Bis heute wurden in wissenschaftlichen Untersuchungen am Menschen keine nennenswerten negativen Auswirkungen von Astaxanthin berichtet. Eine Forschung, die speziell erstellt wurde, um die Sicherheit von Astaxanthin für Menschen zu überprüfen, kam zu dem Schluss, dass 6 mg Astaxanthin pro Tag für gesunde und ausgeglichene Erwachsene risikofrei ist.

Dennoch kann Astaxanthin bei hohen Dosen von 50 mg oder mehr eine orange Farbe auf der Haut erzeugen. Dafür müssten Sie allerdings eine absurde Menge an Fisch und Meeresfrüchten zu sich nehmen, um das zu erreichen!

Obwohl keine Nebenwirkungen des Wirkstoffes an sich bekannt sind, bedeutet es nicht, dass es in vereinzelten Fällen nicht zu allergischen Reaktionen kommen kann. Klinische Studien konnten bisher nur belegen, dass die Einnahme von Astaxanthin aus einem Algenextrakt problemlos über einen Zeitraum von acht Wochen von den Probanten vertragen wurde. Da der Wirkstoff in einigen Präparaten allerdings auch aus Krustentieren gewonnen worden sein kann, müssen Menschen mit einer Allergie auf Krustentiere vorsichtig sein. In diesen Fällen sollte die Herkunft des Wirkstoffes im Vorfeld abgeklärt werden.[15]

Bitte beachten Sie: Wie wir bereits ausführlich beschrieben haben, gilt Astaxanthin als sicher für den menschlichen Verzehr. Aber es gibt noch keine ausreichenden Studien über die Sicherheit von Astaxanthin für schwangere Frauen. Daher empfehlen wir schwangeren Frauen, sich mit ihrem Arzt in Verbindung zu setzen, bevor sie Astaxanthin in irgendeiner sinnvollen Menge in ihren Ernährungsplan aufnehmen.

Fazit: Warum ist Astaxanthin so gesund?

Wer Astaxanthin kaufen möchte, der fragt sich natürlich, welche gesundheitsfördernde Wirkung der Wirkstoff mitbringt. Da die Einsatzmöglichkeiten für den Wirkstoff so umfassend sind, ist die gesundheitsfördernde Wirkung natürlich auch entsprechend hoch. Als Carotinoid ist Astaxanthin ein echter Allrounder als Antioxidant. Freie Radikale, die besonders aggressiv gegen die Gesundheit vorgehen, haben gegen diesen Wirkstoff keine Chance.[16]

Zu den Spezialitäten des Wirkstoffs gehören der Hautschutz gegen UV-Strahlen und die Entzündungshemmung. Ferner ist der Wirkstoff für die Augen eine echte Wohltat. Da der Wirkstoff sich gleichzeitig auf das Gehirn positiv auswirkt, schützt er vor Demenz und aktiviert das sogenannte Langlebigkeits-Gen, welches für einen geistig aktiven, langen Lebensweg bürgt.


Quellenverzeichnis

[1]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31275717/

[2]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22214255/

[3]: http://www.actabp.pl/pdf/1_2012/43.pdf

[4]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31273678/

[5]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/16595899/

[6]: https://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/consultation/callsfordata/Call_for_data-safety_assessment_of_Astaxanthin.pdf

[7]: https://www.cdc.gov/chronicdisease/resources/publications/factsheets/arthritis.htm?CDC_AA_refVal=https%3A%2F%2Fwww.cdc.gov%2Fchronicdisease%2Fresources%2Fpublications%2Faag%2Farthritis.htm

[8]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24402174/

[9]: https://www.fda.gov/food/consumers/advice-about-eating-fish

[10]: https://www.mdpi.com/1660-3397/12/1/128

[11]: https://www.academia.edu/28043548/Astaxanthin_cell_membrane_nutrient_with_diverse_clinical_benefits_and_anti_aging_potential

[12]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31270307/

[13]: https://de.wikipedia.org/wiki/Astaxanthin

[14]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31253510/

[15]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31254897/

[16]: https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31251469/

Author

Falls Sie weitere Fragen oder Anregungen zum Thema haben, können Sie mich gern kontaktieren.

  • Dr Jennifer Bülow

    Dr. med. Jennifer Bülow

    Fachärztin für Allgemeinmedizin

    Als studierte Ernährungsberaterin unterstützt Fr. Dr. med. Jennifer Bülow anderen Menschen täglich dabei, ihre Ernährung vitaler zu gestalten und einen gesünderen Lebensstil zu führen. Ihre Vision ist es, ihr großes Wissen um Nahrungsergänzungsmittel und natürliche Heilmittel mit anderen zu teilen und somit mehr Menschen zu neuen Körpergefühl zu verhelfen.

Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie aktuelle Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Thema.

Was ist Astaxanthin?
Astaxanthin ist ein rotes Pigment, das zu einer Gruppe namens Carotinoide gehört. Es kommt natürlich in bestimmten Algen vor und löst auch den rosa oder roten Farbton in Lachs, Forelle, Hummer, Garnele sowie verschiedenen anderen Fischen und Schalentieren aus.
Warum ist Astaxanthin so gesund?
Zu den Spezialitäten des Wirkstoffs gehören der Hautschutz gegen UV-Strahlen und die Entzündungshemmung. Ferner ist der Wirkstoff für die Augen eine echte Wohltat. Da der Wirkstoff sich gleichzeitig auf das Gehirn positiv auswirkt, schützt er vor Demenz und aktiviert das sog. Langlebigkeits-Gen, welches für einen geistig aktiven, langen Lebensweg bürgt.
Wie wird Astaxanthin eingenommen?
Generell wird eine 4 bis 12 mg hohe Dosis pro Tag empfohlen. Der Wirkstoff ist schlecht wasserlöslich, sodass eine Aufnahme im Darm erschwert wird. Daher sollte Astaxanthin immer in Verbindung mit einem Öl oder Fett eingenommen werden.