Überblick:

Bei Vitamin D handelt es sich um einen Wirkstoff, der für den menschlichen Körper unentbehrlich ist. Leider tritt hierzulande in den Wintermonaten oft ein Mangel auf. Denn das Vitamin wird, sobald Sonnenlicht auf die Haut auftrifft, vom Körper selbst gebildet. Geschieht das nicht, tritt schnell ein Mangel auf. Für die betroffene Person ist dies mit unangenehmen Folgen wie übermäßiger Müdigkeit verbunden. Allerdings lässt sich ein Mangel mithilfe von Kapseln ausgleichen. Bevor Sie Vitamin D Präparate erwerben, müssen Sie jedoch sicher gehen, dass es sich um ein Produkt guter Qualität handelt.

1. Was ist Vitamin D?

Was ist Vitamin D

Dieses Vitamin ist nicht umsonst als Sonnenhormon bekannt. Es ist nicht nur fettlöslich, sondern kann auch vom Körper selbst gebildet werden. Dies geschieht aber nur dann, wenn genug Sonnenlicht auf die Haut trifft. Damit ist das Vitamin eigentlich ein Hormon. Ein Mangel ist oftmals dafür verantwortlich, dass sich viele Menschen im Herbst und Winter besonders schlapp fühlen. Abhilfe können Sie in diesem Fall mit Vitamin D Tabletten schaffen. Damit steigern Sie nicht nur Ihr körperliches, sondern gleichermaßen Ihr geistiges Wohlbefinden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Dosis von 20 µg pro Tag. Dabei ist anzumerken, dass lediglich zwischen 10 und 20 Prozent des Vitamins über die Nahrung aufgenommen werden kann. Bis zu 90 Prozent des Bedarfs deckt die Sonneneinstrahlung. Daher ist die Einnahme der Vitamin D Präparaten vielen Menschen ans Herz zu legen.

2. Wie wirkt Vitamin D?

Wie wirkt Vitamin D

Das Vitamin übernimmt im menschlichen Stoffwechsel eine Vielzahl an Funktionen. Daher sollten Sie rechtzeitig mit der Einnahme der Tropfen beginnen. Das Hormon trägt unter anderem zu einer normalen Verwertung und Aufnahme von Phosphor oder Calcium bei. Auf diese Weise fördert das Vitamin die Festigung der Knochen und Zähne. Des Weiteren normalisiert das Hormon den Calciumspiegel in Ihrem Blut. In der Regel geht ein Mangel mit einem zu geringen Anteil an Calcium im menschlichen Körper einher. Wenige Menschen wissen, dass das Vitamin den Muskelaufbau unterstützt. Nur wenn das Hormon in ausreichender Menge im Organismus vorhanden ist, können sich die Fasern optimal entwickeln. Bei der Einnahme treten keine Nebenwirkungen auf.

Wer ist oft von einem Mangel betroffen?

Bei jedem Menschen kann ein Mangel an D-Vitaminen auftreten. Allerdings gibt es Personengruppen, die aufgrund des erhöhten Bedarfs, der durch die Lebensführung oder die genetische Disposition hervorgerufen wird, besonders gefährdet sind. Diese Menschen sollten Spiegel an D3-Vitaminen unbedingt im Blick behalten.

Sportler

Bei Sportlern ist der Bedarf erhöht, weshalb bei ihnen besonders häufig ein Mangel auftritt. Durch die vermehrte Bewegung, verbraucht der Körper wichtige Nährstoffe, Vitamine und Mineralien. In diesem Fall ist es nicht möglich, den Bedarf an Vitamin D durch Lebensmittel zu decken. Dies gilt insbesondere dann, wenn Sie sich selten in der Sonne aufhalten. Sportliche Menschen sollten Vitamin D hochdosiert einnehmen. So lassen sich Mangelerscheinungen im Keim ersticken.

Ein Mangel beim Baby:

Ein Mangel an Vitamin D beim Baby tritt vor allem dann auf, wenn es gestillt wird. Denn der Bedarf beim Baby lässt sich oft nicht alleine über die Muttermilch decken. Auch ist der Gehalt an D-Vitaminen in der Milch von den Werten der Mutter abhängig. Es kann also als stillende Frau notwendig sein, Vitamin D hochdosiert einzunehmen. Allerdings sollten Sie hier ebenfalls mit einem Arzt Rücksprache halten. Dies gilt vor allem in Bezug auf die Wirkung auf den Säugling. So stellen Sie sicher, dass es dem Baby nicht schadet – auch eine Überdosierung vermeiden Sie damit.

Senioren:

Bei betagten Personen tritt ein Mangel relativ häufig auf. Denn durch den Alterungsprozess kann die Haut aus dem Sonnenlicht nicht mehr so leicht D-Vitamine bilden. Außerdem halten sich Senioren häufiger in Innenräumen auf. Wollen Sie in diesem Alter einem Mangel vorbeugen oder ein Defizit an Vitamin D beheben, sollten Sie spezielle Präparate zu sich nehmen.

Personen mit dunkler Haut:

Ist das Pigment Melanin in der Haut vermehrt vorhanden, wird deren Fähigkeit zur Synthese des D3-Vitamins verringert. Es kommt in diesem Fall selbst dann, wenn Sie sich häufiger in der Sonne aufhalten, zu Mangelerscheinungen. [1] Daher sollten Sie als Mensch mit dunkler Haut regelmäßig Ihren Wert der D-Vitamine im Blut kontrollieren lassen. So entdecken Sie einen etwaigen Mangel frühzeitig und können das Defizit an Vitamin D beheben.

Personen mit entzündlichen Darmerkrankungen:

Da das D-Vitamin fettlöslich ist, kann es nur dann über den Darm aufgenommen werden, wenn das Organ dazu imstande ist, Nahrungsfette zu absorbieren. Bei Personen, die unter entzündlichen Darmerkrankungen leiden, ist diese Fähigkeit mitunter eingeschränkt. In diesem Fall muss der Betroffene auf entsprechende Präparate wie Tropfen zurückgreifen. Für die sogenannte Fettresorptionsstörung gibt es vielfältige Ursachen – doch all jene Leiden beeinflussen die Darmtätigkeit. Zu ihnen zählen unter anderem

  • Mukoviszidose,
  • Erkrankungen der Leber,
  • Zöliakie,
  • Morbus Crohn sowie
  • Colitis ulcerosa.

 

Nicht nur ist bei diesen Krankheiten die Aufnahme des Vitamins gestört, viele der Betroffenen konsumieren dabei automatisch weniger Vitamin D Lebensmittel. In solchen Fällen ist unbedingt ein Arzt oder ein Ernährungsberater zu Rate zu ziehen. Nur auf diese Weise lassen sich Mangelerscheinungen mit der richtigen Dosierung verhindern.

Fettleibige Menschen oder Personen mit einem Magenbypass:

Überschreitet der Body-Mass-Index den Wert von 30, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass der 25(OH)D-Spiegel in Ihrem Blut niedrig ausfällt. Sie müssen in diesem Fall mitunter das D3-Vitamin in hohen Mengen zu sich nehmen, um den Mangel auszugleichen. Unter Umständen ist in der Anfangszeit eine Dosis von 20000 IE notwendig. Die Fettleibigkeit selbst schränkt die Aufnahmefähigkeit des Hormons nicht ein. Allerdings fällt der Anteil an Unterfettgewebe bei diesem Menschen sehr hoch aus. Das Gewebe nimmt schließlich vermehrt D-Vitamine auf und verändert damit deren Abgabe ins Blut.

Auch Personen mit Magenbypass müssen oftmals eine höhere Dosierung einnehmen. Denn sie entwickeln im Laufe der Zeit ebenfalls einen Mangel. Denn im Zuge dieses Eingriffs wurde der obere Dünndarm abgeklemmt. Genau dort findet aber die Aufnahme des Vitamins statt. Es reicht also nicht mehr aus, Vitamin D über Lebensmittel aufzunehmen. Um den Mangel an Vitamin D zu beheben, müssen spezielle Präparate in einer höheren Dosierung eingenommen werden – mitunter ist eine Menge von 20000 notwendig.

3. Welches Vitamin D ist das Beste?

Beste Vitamin D

Damit Vitamin D Präparate ihren Zweck erfüllen, dürfen nur hochwertige Substanzen eingenommen werden. Bevor Sie also ein bestimmtes Produkt erwerben, sollten Sie darauf achten, dass folgende Punkte erfüllt sind:

  1. Art des Vitamins: Ideal ist Vitamin D3 oder die vegane Variante dessen.
  2. Vitamin K2: Hier handelt es sich am besten um 100 Prozent All-Trans MK7. Andere Arten des Vitamins zeigen nämlich eine deutlich geringere Wirkung. Liegt hingegen eine Kombination mit Magnesium oder Calcium vor, ist mikroverkapseltes K2 die bessere Wahl.
  3. Form: Ideal sind Öl oder Kapseln oder öl-/fetthaltige Kapseln.
  4. Dosierung des D3-Vitamins: Wie hoch die Dosis von Vitamin D3 ausfällt, hängt vom individuellen Bedarf ab.
  5. Dosierung von Vitamin K2: Je einer Dosis D3, sind zwischen 100 und 300 µg K2 aufzunehmen.
  6. Zusatzstoffe: Das Präparat darf keine schädlichen oder umstrittenen Zusatzstoffe enthalten. Zu erwähnen ist hier unter anderem Magnesiumstearat. Nehmen Sie Tropfen in Form von Öl ein, müssen Sie sicher gehen, dass es sich um reines MCT-Öl handelt. Ungereinigte Öle zersetzen nämlich das Vitamin.
  7. Tests über den Vitamingehalt: Idealerweise wurde der Gehalt an Vitaminen durch Labortests bestätigt. Achten Sie darauf, dass die Kontrolle am fertigen Produkt und nicht an den Rohstoffen vorgenommen wurde. Denn während jeder Herstellung kommt es zu größeren Verlusten.
  8. Preis: Achten Sie auf ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Während die Qualität ein entscheidender Faktor ist, sollte der Kauf der Tabletten nicht mit allzu hohen Ausgaben verbunden sein. Die tatsächlichen Kosten richten sich oft nach dem Inhalt des Präparats.
  9. Verpackung: Es ist essenziell, dass das Produkt sicher verpackt ist. Besonders stabil sind Behälter aus Glas – zudem schonen sie die Umwelt.
  10. Gentechnikfrei: Alle Inhaltsstoffe müssen frei von Gentechnik sein. Holen Sie sich im Zweifelsfall dafür die Garantie des Herstellers ein.
  11. Herkunft: Es ist von Vorteil, wenn die Wirkstoffe aus den USA oder Europa stammen. Denn so haben Sie in Bezug auf Qualität und Wirkungsweise eine hohe Sicherheit.

3.1 Ein Überblick über die hochwertigsten Produkte

Vitamin D3 (Koko)

Ein Produkt besonders guter Qualität ist Vitamin D3 (Koko). Es enthält Kokosöl und besticht durch sein natürliches Orangenaroma. Das darin enthaltene Vitamin trägt die Bezeichnung Cholecalciferol und ist eine Vorstufe des Vitamins. Das Mittel enthält keine Allergene und verfügt ausschließlich über hochwertige Inhaltsstoffe. In einem Tropfen sind 800 IE des Vitamins enthalten. Vor jedem Gebrauch sollten Sie die Flasche gut schütteln.

SuperVitamin Kombi D3/K2

Mit diesem Artikel stellen Sie sicher, dass Sie Ihrem Körper ausreichend Vitamin K2 und D zuführen. Das Produkt setzt sich insgesamt aus drei Fläschchen zusammen. Ein Tropfen enthält 800 IE des D-Vitamins, weshalb das Mittel sehr ergiebig ist. Im Mittel sind pflanzliche Öle vorhanden, wodurch es reich an ungesättigten Fettsäuren ist. Daneben ist das Vitamin gut verträglich, sodass die Einnahme für fast jeden Interessenten geeignet ist. Beim Vitamin K2 müssen Sie täglich nur einen Tropfen zu sich nehmen, um Ihren Tagesbedarf zu decken. Um die Aufnahme im Körper zu erleichtern, sind in der Substanz wertvolle Öle enthalten. Des Weiteren ist es wohlschmeckend, sodass die Einnahme pur oder mit einem Glas Wasser erfolgen kann.

Liposomales Vitamin K2/D3

Es handelt sich hierbei um ein D3-Vitamin, das von einem Phospholipidkomplex umschlossen ist. Diese Substanz wird vom Verdauungstrakt nicht erkannt, wodurch das Vitamin fast vollständig im Blut landet. Die Aufnahme wird damit verbessert. Hatte Ihr Organismus schon in der Vergangenheit das Problem, Wirkstoffe zu resorbieren, sind Ihnen liposomale Lösungen ans Herz zu legen. Das Mittel selbst ist wohlschmeckend und kann damit pur oder mit einem Glas Wasser aufgenommen werden. Daneben enthält es keine Allergene. Nehmen Sie es ein, werden sowohl Ihr D3- als auch Ihr K2-Speicher aufgefüllt. Das Liposomales Vitamin K2/D3 ist damit Personen jeden Alters ans Herz zu legen.

3.2 Wo können Interessenten Präparate kaufen?

Nahrungsergänzungsmittel finden Sie heute sowohl im Fachhandel als auch Im Internet. Wollen Sie sich Zeit ersparen und gleich mehrere Produkte miteinander vergleichen, begeben Sie sich online auf die Suche. Hier steht Interessenten eine breit gefächerte Auswahl an Artikeln zur Verfügung. Allerdings sollten Sie sich niemals für das erstbeste Produkt entscheiden. Verschaffen Sie sich im Vorfeld einen Überblick über die Inhaltsstoffe. [2] Auch ist es essenziell, dass Sie dem Händler vertrauen. Nur dann können Sie sich sicher sein, dass Sie beim kaufen eine wohlüberlegte Entscheidung treffen. Wollen Sie hochwertiges Vitamin D kaufen, dürfen Sie nicht alleine auf den Preis achten. Viel wichtiger ist, dass die Qualität stimmt. Außerdem ist beim Kauf bei zu geringen Kosten Vorsicht geboten. Dies gilt umso mehr, wenn über den Händler sowie den Hersteller nur wenige Informationen vorliegen. In diesem Fall sehen Sie sich besser nach einer anderen Alternative um.

Liposomales VitaminD3/K2

4. Gegen welche Beschwerden hilft Vitamin D?

Hilft Vitamin D

Ein Mangel an D-Vitaminen macht sich durch eine Reihe an Symptomen bemerkbar. Viele Menschen leiden in der kalten Jahreszeit darunter. Verantwortlich dafür ist nicht nur die fehlende Sonne. Bei folgenden Beschwerden zeigt Vitamin D Wirkung. Trotzdem sollten Sie vor der Einnahme einen Arzt konsultieren. So vermeiden Sie eine Überdosierung.

4.1 Abgeschlagenheit und Müdigkeit

Zuerst äußert sich der Mangel durch Müdigkeit. Der Betroffene fühlt sich abgeschlagen und kommt in der Früh nur schwer aus dem Bett. Oft hält das Gefühl den ganzen Tag über an. Der Gehalt an D-Vitaminen im Blut muss nicht einmal stark erniedrigt sein, um jene Symptome auszulösen. Die Abgeschlagenheit kann bereits in jungen Jahren zum Problem werden und zu einer Beeinträchtigung der Lebensqualität führen. [3] Auch Berufsgruppen, die hohem Stress ausgesetzt sind und sich überwiegend in Innenräumen aufhalten, sind diesbezüglich gefährdet. So tritt bei bis zu 89 Prozent der Personen, die in der Krankenpflege arbeiten, ein Mangel an D-Vitaminen auf. Gehören Sie zur Risikogruppe oder sind häufig müde, lohnt sich der Gang zum Arzt.

4.2 Gedrückte Stimmung

Eines der Mangel Symptome ist außerdem eine gedrückte Stimmung. Fehlt Ihnen das wichtige Hormon, macht sich das manchmal durch eine leichte Depression bemerkbar. Tritt sie vor allem im Winter zum Vorschein, sollten Sie sich beim Arzt auf einen Mangel hin untersuchen lassen. Im Zuge von Studien ließ sich beobachten, dass bei depressiven Probanden generell ein niedriger Spiegel an D-Vitaminen vorliegt. Entsprechende Nahrungsergänzungsmittel sind dazu imstande, Ihre Stimmung zu heben.

4.3 Geringe Knochendichte

Auch bei einer zu geringen Knochendichte ist die Einnahme des Vitamins zu empfehlen. Immerhin fördert es die Aufnahme von Calcium. Dieses Mineral festigt die Knochen, was vor allem im fortgeschrittenen Alter essenziell ist. Wollen Sie Brüchen entgegenwirken, dann sollten Sie sich ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen. Dabei empfiehlt es sich, Vitamin D Präparate präventiv einzunehmen. Liegt bei Ihnen bereits Knochenschwund vor, müssen Sie Ihrem Körper unbedingt Vitamin D hochdosiert zuführen. Allerdings sollte solch eine Therapie stets mit der Einnahme von Calcium einhergehen. Immerhin handelt es sich hierbei um die Substanz, die für den Knochenaufbau verantwortlich ist. Suchen Sie im Vorfeld auf jeden Fall das Gespräch mit einem Spezialisten.

4.4 Immunschwäche

Des Weiteren stärkt das Mittel das Immunsystem. Personen, die oft erkältet sind oder an Infekten leiden, können ihre Abwehr mithilfe der Substanz stärken. Voraussetzung dafür ist, dass Sie das Vitamin richtig einnehmen. So ist eine Vitamin D Überdosierung zu vermeiden. Lassen Sie Ihren Bedarf am besten von einer Fachkraft bestimmen.

4.5 Haarausfall

Auch dann, wenn Sie zu brüchigem Haar neigen, sollten Sie die Einnahme des D-Vitamins in Erwägung ziehen. Denn eine Mangelerscheinung kann zum Ausfall der Haarpracht beitragen. Vor allem bei Frauen kommt dies als eines der Mangel Symptome in Frage. In einigen Fällen tritt der Haarverlust gemeinsam mit Rachitis auf. Es handelt sich hierbei um eine Erkrankung, die sich besonders häufig in der Kindheit aufgrund eines Mangels an D-Vitaminen manifestiert. Eine der Spätfolgen im Erwachsenenalter ist Alopecia Areata, eine Form des kreisrunden Haarausfalls. Gehören auch Sie zu dieser Risikogruppe, müssen Sie stets auf eine ausreichende Zufuhr an D-Vitaminen achten. Ist der Haarverlust bereits stärker fortgeschritten, müssen Sie mitunter eine hohe Dosis an Vitamin D wie 20000 IE einnehmen.

4.6 Muskelschmerzen:

Oft ist es schwer, die Ursache für schmerzende Muskeln zu finden. Bei Kindern sowie Erwachsenen kommt dafür unter anderem ein Mangel an D-Vitaminen in Frage. Studien, die Muskelschmerzen untersuchten, brachten zu Tage, dass 71 Prozent der Probanden an einem solchen Mangel leiden. Grund dafür ist ein Rezeptor für D-Vitamine, der bei einer Unterversorgung mit Schmerz reagiert. Das Leiden verschlimmert sich, wenn es zu einer Stimulation des Muskels kommt. Die Einnahme des D3-Vitamins kann beschriebene Symptome lindern.

4.7 Schlechte Wundheilung

Heilen Ihre Wunden oder Narben nach einer Operation nur langsam, kann dies auf einen Mangel des D-Vitamins hindeuten. Denn das hormonähnliche Vitamin regt Wirkstoffe im Körper an, welche für die Neubildung der Haut zuständig sind. Verheilen Ihre Verletzungen also nur langsam, sollten Sie eine höhere Dosis an D-Vitaminen einnehmen. Dies gilt insbesondere dann, wenn Ihnen ein invasiver Eingriff bevorsteht. Schon bei einer Zahn-OP kann die vermehrte Aufnahme von D3-Vitaminen den Heilungsprozess beschleunigen.

4.8 Schmerzen an Kochen und im Rücken

Diese Vitamin D Mangel Symptome sind für die Betroffenen besonders unangenehm. Denn ein geringer Gehalt an jener Substanz im Blut, kann zu Schmerzen in den Knochen und insbesondere im Rücken führen. Denn diese Mangel Symptome sind ein erstes Anzeichen für die Abnutzung der Knochen. Gefährdet sind insbesondere ältere Personen. Je höher das Alter des Menschen, desto eher läuft er Gefahr, wichtige Knochensubstanz abzubauen. Daher sollten Sie sich im bereits ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig auf einen Mangel hin untersuchen lassen. [4] Dies gilt umso mehr, wenn Sie Schmerzen im unteren Rücken, an den Rippen oder Gelenken haben. Unter Umständen können Sie den niedrigen Spiegel an Vitamin D beheben, indem Sie es hochdosiert einnahmen.

Die Wirkung setzt nicht sofort ein. Oft müssen Sie sich ein wenig gedulden, bis Sie sich wieder besser fühlen. Nach einigen Wochen sollten Sie jedoch die positive Wirkung spüren.

5. Wie wird Vitamin D eingenommen bzw. wie verwendet / dosiert man es?

Dosierung und Einnahme Vitamin D

Es gibt mehrere Arten, das Vitamin einzunehmen. So steht es Ihnen unter anderem in Form von

  • Spritzen,
  • Kapseln,
  • Tropfen,
  • Tabletten und als
  • Lebensmittel

zur Verfügung.

Am beliebtesten ist jedoch die Tabletten- oder Tropfen-Form. Wichtig ist dabei, dass die Dosis korrekt ausfällt. Halten Sie sich dafür an die Angaben auf dem Beipackzettel. Im Zweifelsfall ist ein Arzt zu konsultieren. Die Gefahr einer Überdosierung ist übrigens gering. Dafür müssen Nahrungsergänzungsmittel in sehr hoher Dosis und über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden. Die empfohlene Maximaldosis liegt bei 50 µg oder 2.000 IE am Tag. Allerdings zeigten Studien, dass auch bei einer langfristigen Einnahme von Vitamin D von bis zu 20000 IE täglich keine Risiken zu erwarten sind. Nehmen Sie jedoch eine Menge von an die 50.000 IE pro Tag ein, könnte es zu einer Hyperkalzämie kommen – dies bezeichnet einen zu hohen Anteil an Calcium im Blut. Bei einem gesunden Erwachsenen liegen die Werte unter 100 ng pro Milliliter.

Nehmen Sie Vitamin D Tabletten ein, sollten Sie gleichzeitig auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin K2 achten. Letztgenanntes Mittel erfüllt im Körper zwei wichtige Funktionen:

  1. Das Vitamin reguliert die Blutgerinnung. Es sorgt damit dafür, dass Sie nicht schon bei der kleinsten Verletzung verbluten müssen.
  2. Daneben leitet es den Calciumüberschuss in die Knochen und festigt sie. Auch sorgt es dafür, dass sich das Mineral nicht an den Wänden der Blutgefäße oder in Form von Nierensteinen ablegt.

Nehmen Sie Tropfen oder Tabletten ein, steigt automatisch die Menge des aufgenommenen Calciums. Vitamin K2 schafft einen Ausgleich, indem es die Zufuhr und Speicherung des Minerals reguliert. So vermeiden Sie unangenehme Nebenwirkungen.

Auch die Magnesiumversorgung gilt es, bei einer vermehrten Einnahme von Tabletten zu optimieren. Achten Sie darauf, dass Sie täglich mindestens 400 Milligramm Magnesium zu sich nehmen. Diese Menge ist bei einer Dosierung von bis zu 5.000 IE pro Tag ausreichend. Fällt die Dosierung jedoch höher aus, sollten Sie zusätzliche 200 bis 300 Milligramm Magnesium einnehmen.

Wie bereits erwähnt, ist es vor einer Supplementierung wichtig, die Vitamin D Werte im Blut von einem Arzt bestimmen zu lassen. Ansonsten kann es nämlich passieren, dass Sie zu viel oder eine zu geringe Menge einnehmen und keinen Effekt spüren. Es ist sehr wichtig, dass Sie das Mittel richtig dosieren. Nehmen Sie nicht mehr ein, als Sie brauchen. Mittlerweile ist es aber auch möglich, die Messung der Werte in den eigenen vier Wänden durchzuführen. Den dafür benötigten Test können Sie im Internet bestellen. Sie pieksen sich dafür mit einer Nadel in den Finger und geben ein paar Tropfen Blut in das beigefügte Proberöhrchen ab. Anschließend verschließen Sie dieses und schicken es in der beiliegenden Verpackung an das im Testpaket angeführte Labor. In rund einer Woche erhalten Sie schließlich das Ergebnis, sodass Sie über Ihre Werte genau Bescheid wissen. Der Test ist um rund 30 Euro zu haben und damit durchaus erschwinglich.

Ideal ist ein Wert von 50 ng D3-Vitaminen pro Milliliter im Blut. Liegt ein starker Mangel vor, müssen in der Anfangszeit mitunter höhere Dosen eingenommen werden. Nur auf diese Weise lassen sich die Speicher wieder auffüllen. Allerdings sollte die erhöhte Zufuhr des Vitamins von kurzer Dauer sein. Danach müssen Sie zur permanenten Therapie übergehen. Hier geht es schließlich darum, einen Ausgleich für die täglichen Verluste zu finden. Allerdings dürfen Sie auch in der Anfangsphase einen Wert von 7.000 IE pro Kilogramm an Körpergewicht nicht übersteigen. Bei der Dauertherapie nehmen Sie bei einem Gewicht von 70 Kilogramm an die 3.333 IE des Vitamins zu sich. [5] Im Sommer können Sie die Behandlung unterbrechen. Bevor Sie sich dieser Therapie unterziehen, sollten Sie mit einem Arzt Rücksprache halten. Nur so stellen Sie sicher, dass Sie Ihre Gesundheit nicht gefährden und keine Nebenwirkungen auftreten.

Vitamin D Infografik

6. Fazit: Warum ist Vitamin D so gesund?

Fazit Vitamin D

Das Vitamin ist für die Aufrechterhaltung einer Vielzahl an Stoffwechselfunktionen verantwortlich. Unter anderem fördert es die normale Aufnahme von Phosphor und Calcium. Damit sorgt es dafür, dass die Knochen gefestigt werden. Doch das sind nicht die einzigen bemerkenswertesten Eigenschaften des Vitamins. Treffen Sonnenstrahlen auf die Haut, ist der Körper dazu imstande, es selbst zu bilden. [6] Leider tritt die Sonne in der kalten Jahreszeit hierzulande nur selten zum Vorschein. Leicht kommt es bei vielen Menschen dadurch zu Mangelerscheinungen. Vitamin D durch Lebensmittel aufzunehmen, bringt nur bedingt den gewünschten Erfolg. Daher lohnt es sich, Vitamin D zu kaufen. Allerdings sollten Sie sich im Vorfeld von einem Arzt beraten lassen. So stellen Sie sicher, dass sich etwaige Nebenwirkungen in Grenzen halten.

Quellenverzeichnis:

  1. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31657006
  2. https://www.gaed.de/informationen/merkblaetter/sonnenlicht-und-vitamin-d.html
  3. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31656786
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31656565
  5. https://www.netdoktor.de/ernaehrung/vitamin-d/
  6. https://www.dge.de/wissenschaft/weitere-publikationen/faqs/vitamin-d/
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