Überblick:
Wirft man einmal einen Blick zurück in die Vergangenheit, so fällt auf, dass Moose in ihren unterschiedlichsten Arten wahre Überlebenskünstler waren – und es bis heute sind. So haben sie im Laufe von Jahrtausenden immer wieder neue, hocheffiziente Inhaltsstoffe entwickelt, welche sie – offensichtlich mit großem Erfolg – vor Bakterien, Pilzen sowie nicht zuletzt vor Fressfeinden schützten. Dieser Aspekt blieb auch den Naturvölkern nicht verborgen. Und so war es damals nur eine Frage der Zeit, bis man vor allem Lebermoose für die Behandlung von Wunden, zur Vorbeugung und Heilung von Pilz- bzw. Hauterkrankungen sowie zur Behandlung von Geschlechtskrankheiten verwendete.  [1]

Aus unerfindlichen Gründen wurde die heilsame Wirkung des Mooses jedoch urplötzlich uninteressant. Erst im Mittelalter erkannte man die Vorteile dieses Gewächses erneut und wollte sie für sich nutzen. So wurde das Moos seinerzeit unter anderem Weinen beigemengt, um die Menschen vor Leberbeschwerden zu schützen oder um diese zu lindern. Dann plötzlich verschwand das Moos erneut über viele Jahrhunderte hinweg in der Versenkung. Bis jetzt.

1. Das pflanzliche Heilmittel im Wandel der Zeit

Während die einen bis heute versuchen, Lebermoos mit Vehemenz aus ihren Gärten, von Steinwegen oder aus Rasenflächen zu verbannen, haben es andere längst als Heilmittel für sich (wieder-)entdeckt. Wissenswert ist diesbezüglich jedoch, dass das heilsame Lebermoos ausschließlich auf Costa Rica sowie in Neuseeland und in Japan wächst. Dieses seltene Moos beinhaltet THC-ähnliche Wirksubstanzen, die, wie es heißt, effektiver wirken, als medizinisches Cannabis.

Neueste Studienergebnisse von Schweizer Wissenschaftlern haben aufgezeigt, dass es sogar ein ernst zu nehmender „Konkurrent“ zu Cannabis sein kann. So konnte eine spezielle Cannabinoidverbindung im Lebermoos nachgewiesen werden, welche in der Lage ist, ähnlich wie das THC bzw. Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol, an den Cannabinoid-Rezeptoren anzudocken.

Schon lange ist bekannt, dass Lebermoos sehr effizient gegen Bakterien und auch gegen Schimmelpilze in Haus, Hof und Garten wirkt. Darüber hinaus nimmt es aber auch als natürliches Heilkraut sowie als Pflanzenstärkungsmittel einen immer höheren Stellenwert ein.

2. Was ist Lebermoos?

Lebermoose sind eine sehr spezielle Pflanzengruppe, die Marchantiophyta, welche schon im Mittelalter für ihre heilende Wirkung bekannt war. Der Thallus dieses Gewächses weist in etwa die Form einer Leber auf. Daher, so wird vermutet, stammt auch die Bezeichnung. Vor einigen Jahren fanden der japanische Wissenschaftler Masao Toyota von der Universität Tokushima Bunri sowie der deutsche Wissenschaftler Frank Cullmann von der Universität des Saarlandes heraus, dass in ausgesuchten Lebermoosen ein Cannabinoid vorkommt, das von besonderer Bedeutung ist. In dem Zusammenhang ist in erster Linie von den folgenden Gattungen die Rede:

 

  1. Radula perrottetii
  2. Radula laxramea und
  3. Radula marginata

 

Man fand überdies heraus, dass die chemische Konzeptionierung der Cannabinoidverbindung Perrotettinen der Beschaffenheit von Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol sehr ähnelt. Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol ist der „berauschende“ Bestandteil der Hanfpflanze. In Anbetracht dieser Ähnlichkeit verwundert es nicht, dass Lebermoos bereits seit einiger Zeit als so genanntes „legales High“ zu haben ist.

Die Perrottetinen können, genauso wie das Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol, einfach und direkt in das Hirn gelangen. Dort docken sie an die Cannabinoid-Rezeptoren an und lösen dort ihre stark entzündungshemmende Wirkung aus. Dieser gesundheitsfördernde Effekt soll sogar intensiver und nachhaltiger sein, als der von Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol. [2]

Neuesten Erkenntnissen zufolge weist der Naturstoff aber eine weniger intensive psychoaktive Wirkung auf. Gegenwärtig ist man in der medizinischen Wissenschaft mit Nachdruck damit beschäftigt, mehr darüber zu erfahren, wie Lebermoose entzündliche Prozesse im Gehirn blockieren können. Sie sind in einigen Ländern als legale Rauschdroge zu haben und dürfen daher konsumiert werden. Schweizer Forscher sind der Ansicht, dass das Moos besser wirkt als medizinisches Cannabis.

3. Wie wirkt Lebermoos?

In Expertenkreisen streitet man nach wie vor darüber, ob und in wie fern Perrottetinen an Cannabinoid-Rezeptoren wirken kann. Ähnlich also, wie es beim körpereigenen Endocannabinoid der Fall sein soll. So ist man sich diesbezüglich noch immer nicht ganz sicher, ob Lebermoose bzw. Radula perrotteti letztlich ein Ersatz für Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol sein können oder nicht.

Neueste wissenschaftliche Untersuchungen haben ergeben, dass Lebermoose sehr wohl eine Schmerz stillende und entzündungshemmende Wirkung haben. In dieser Hinsicht besteht folglich ein direkter Zusammenhang zum Cannabis. Denn der darin enthaltene Wirkstoff Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol wirkt nachweislich gegen Muskelkrämpfe, bei Schwindel, gegen Entzündungen, Appetitlosigkeit, bei Erschöpfungszuständen, Depressionen und Co. Delta-9-Trans-Tetrahydrocannabinol wirkt allerdings auch psychoaktiv und kann daher abhängig machen bzw. Psychosen erzeugen. Lebermoose hingegen vereinen vor allem die positiven Vorzüge des THC in sich, geht aber mit weit weniger Nachteilen einher. Eine berauschende Lebermoos Wirkung konnte nicht bewiesen werden.

In unseren Untersuchungen hat sich dieses Lebermoos Produkt klar vor allen anderen durchgesetzt

4. Welches ist das beste Lebermoos?

Lange Zeit ging man davon aus, dass die Hanfpflanze das einzige Gewächs sei, aus welcher sich THC gewinnen lässt. Offenbar lag man hier falsch, denn auch die Lebermoos Wirkung ist diesbezüglich von bahnbrechender Bedeutung. Aktuell hat sich vor allem das yoyocan Lebermoos als das beste Produkt erwiesen, dass derzeit am Markt erhältlich ist.[3]

5. Gegen welche Beschwerden hilft Lebermoos?

5.1 Für Menschen gegen Entzündungen

Lebermoos für Menschen wirkt weniger stark psychoaktiv als THC und ist in der Lage, entzündliche Vorgänge im Hirn zu blockieren bzw. zu unterbinden. So fanden Forscherteams heraus, dass die Perrottetine entzündungsverursachende Prostaglandine im menschlichen Gehirn hemmen können. Bei Prostaglandinen handelt es sich um Gewebshormone, welche für die Entstehung von Schmerzen und Entzündungen sowie für die Blutgerinnung und etliche weitere nachteilige Abläufe verantwortlich sind.

Wird Lebermoosextrakt auf die Haut im Bereich der Schläfen aufgetragen, so ist eine entspannende Wirkung spürbar. Je konzentrierter dabei der Extrakt, desto schneller und intensiver kann eine Wirkung festgestellt werden.

5.2 Für Menschen bei Pilzerkrankungen

Das Moos zeichnet sich durch eine sehr gute Wirkungsweise bei Hautpilzerkrankungen unterschiedlichster Art aus. Die Anwendung von Lebermoosextrakt sollte äußerlich erfolgen. Dabei wird der Extrakt unverdünnt auf die von der Pilzerkrankung betroffenen Haut- oder Nagelareale aufgetragen. Es ist überdies möglich, ein Lebermoosfußbad zu machen. Dafür gibt man etwa 20 ml des Extraktes auf fünf Liter warmes Wasser und badet die Füße etwa 10 Minuten lang darin. [4]

Tipp:

Je wärmer das Wasser, desto eher ist gewährleistet, dass sich die Poren der Haut öffnen. Auf diese Weise erhöht sich die Aufnahmefähigkeit des Extraktes. Weil durch eine höhere Wassertemperatur überdies der Stoffwechsel angeregt wird, können die Substanzen schneller und tiefer in die Blutbahn gelangen und dort ihre Wirkung entfalten.

5.3 Beim Pferd

Lebermoos zu kaufen lohnt sich auch, wenn es um die Gesundheit von Pferden geht. So kann es beim Pferd sowie bei anderen Tieren auch zur Anwendung kommen, um Pilzerkrankungen vorzubeugen oder sie zu lindern. Dafür ist es erforderlich, etwa 10 bis 20 ml des Extraktes mit 100 ml Wasser zu vermischen. Nun wird die erkrankte Stelle mit dieser Lösung etwa zwei bis drei Mal wöchentlich besprüht.

Hier ist darauf zu achten, dass die Behandlung in regelmäßigen Abständen erfolgt. Denn dann kann sich der gewünschte Effekt noch schneller einstellen.

5.4 Für die Anwendung im Haushalt

Es gibt im Haushalt sowie in Hof und Garten die unterschiedlichsten Bereiche, in denen sich Schimmelpilze ansiedeln können. Ganz gleich, ob im Keller, zwischen Pflastersteinen auf dem Gehweg oder an Blumentöpfen und Pflanzenkübeln: Diese Bereiche können bequem mit Lebermoosextrakt behandelt werden.

Um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen und die Schimmelpilze so effektiv wie möglich zu bekämpfen, werden 10 ml des Extraktes auf 10 Liter Wischwasser gegeben. Die betroffenen Areale müssen jeweils drei bis vier Mal in der Woche mit der Lösung eingesprüht werden.

Wer gezielt einem Schimmelpilzbefall vorbeugen möchte, kann außerdem Dämmstoffe, Textilien, Zeltplanen etc. mit Lebermoos-Extrakt imprägnieren. Diesbezüglich hat sich ein Mischungsverhältnis von 10 ml je Quadratmeter Fläche als sinnvoll erwiesen.

5.5 Zur Behandlung von Pflanzen

Wer Lebermoos kaufen und Pilzerkrankungen bei Garten- und Balkonpflanzen eliminieren will, der ist mit diesem Naturprodukt sehr gut beraten. Das Moos stärkt die Pflanzen und hat sich als äußerst effektiv zur Bekämpfung von Pilzerkrankungen bzw. Mykosen und Bakteriosen erwiesen. Ganz gleich, ob es um Mehltau an Obst, Gemüse oder Zierpflanzen geht, um Apfel- oder Birnenschorf oder um die gefürchtete Weiß- und Rotfleckenkrankheit bei Erdbeeren: Das Moos bzw. der Extrakt daraus wirkt gezielt und nachhaltig.

Auch bei Sternrusstau an Rosen oder wenn Rostkrankheiten an Zierpflanzen, Rosengewächsen oder Obstgehölzen behandelt werden sollen, ist man mit dem Moos auf der sicheren Seite. Sogar Grauschimmelfäule an Blumen, Obst- und Gemüsepflanzen sowie die Kräuselkrankheit bei Pfirsichen gehört mit diesem Pflanzenstärkungsmittel ebenfalls schon bald der Vergangenheit an. Wichtig ist auch hier die regelmäßige und zielgerichtete Behandlung der erkrankten Pflanzen. Im Zuge dessen ist es sogar möglich, einem erneuten Befall vorzubeugen.

6. Wie wird es eingenommen bzw. wie verwendet man das Produkt?

Das Moos kann für unterschiedlichste Bereiche Verwendung finden:

  • zur Anwendung beim Menschen, um gesundheitliche Probleme zu lindern
  • für die Bekämpfung von äußerlichen Erkrankungen bei Pferden und anderen Tieren
  • für die Beseitigung von Schimmelpilzen und Bakterien von zahlreichen Oberflächen
  • zur Vorbeugung von Pilzbefall
  • zur Behandlung von Schädlings- und Pilzbefall bei Pflanzen
  • zur Bekämpfung und zur Abwehr von Schnecken im Garten

 

Lebermoos für Menschen:

Lebermoos-Extrakt sollte vornehmlich äußerlich angewendet werden. Zur Behandlung von Hautpilzerkrankungen wird die betroffene Hautpartie dünn mit dem Extrakt bestrichen und dann mit einem Mullverband geschützt. So kann das Produkt noch besser wirken. Auch Hand- oder Fußbäder mit dem Extrakt sind überaus vielversprechend. Eine solche Behandlung ist nicht nur beim Menschen sinnvoll, sondern auch bei Tieren, die unter Pilzerkrankungen oder bakteriellen Hauterkrankungen leiden. [5]

 

Pflanzen können etwa alle sieben bis 14 Tage mit dem Extrakt besprüht werden. Dabei dürfen sie gut und gerne tropfnass werden. Durch das Treatment wird die Entwicklung von Pilzsporen und Bakterien gehemmt. Angenehmer Nebeneffekt ist überdies, dass die behandelten Pflanzen für Schnecken ungenießbar werden. Den lästigen Schädlingen wird somit folglich die Nahrungsgrundlage entzogen.

7. Fazit: Warum ist Lebermoos so gesund?

Lebermoos ist ein absolut natürliches Mittel, das schon im Mittelalter bekannt war. Leider ist diese heilsame Wirkung seinerzeit aber wieder in Vergessenheit geraten. Erst seitdem Cannabis im Jahre 1984 wiederentdeckt und die bemerkenswerte Wirkung erforscht wurde, war man auf der Suche nach einem Gewächs, das ebenfalls medizinisches Cannabis enthält. [6]

Das Besondere an der Wirkung ist, dass die schmerzempfindlichen oder entzündungshemmenden Areale im Gehirn direkt angesprochen werden. Diesbezüglich ist die Wirkung sogar stärker, als medizinisches Cannabis. Darüber hinaus wirkt Lebermoosextrakt nicht psychoaktiv.

Lebermoos für Menschen, beim Pferd sowie auch als Pflanzen stärkendes Präparat heute eine sehr wesentliche Rolle. In der Forschung ist man auch weiterhin mit hohem Engagement damit beschäftigt, mehr über die gesundheitsfördernden Eigenschaften herauszufinden. Demgemäß darf man gespannt sein auf das, was das Moos sonst noch „kann“.

Quellenverzeichnis:

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Lebermoose
  2. https://www.leafly.de/lebermoos-thc-alternative/
  3. https://forumdergesundheit.com/lebermoos/
  4. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31257300
  5. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/lebermoos-als-alternative-zu-cannabis/
  6. https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/prostaglandine/10359
[Gesamt:6    Durchschnitt: 5/5]
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1 Kommentar

  1. Lebermoos hat eine Depotwirkung, nach längerem genuss (2-3 Monate intensiv) schlägt plötzlich eine Cannabinoide Wirkung ein die sich gewaschen hat, ab da ist sogar eine Zugabe von CBD Hanf extrem wirkungsvoll, früher benötigte ich 1-2g illegalen Hanf pro Tag, jetzt reicht mir 2g CBD mehrere Wochen. 😉

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